Projekte

Optimal@NRW – Optimierte Akutversorgung geriatrischer Personen durch ein intersektorales telemedizinisches Kooperationsnetzwerk

Das Innovationsfondprojekt Optimal@NRW hat sich zum zentralen Ziel gesetzt, die Akutversorgung pflegebedürftiger geriatrischer Personen grundlegend zu verbessern und vermeidbare Krankenhauseinweisungen, sogenannte ambulant-sensitive Krankenhausfälle (ASK), zu reduzieren.

In diesem Zusammenhang wurde ein intersektoral agierendes und telemedizinisch unterstütztes Kooperationsnetzwerk in der Stadt und Städteregion Aachen sowie den Kreisen Düren und Heinsberg etabliert, wodurch die Bewohnerinnen und Bewohner in den 24 an das Projekt angeschlossenen Pflegeeinrichtungen, rund um die Uhr, bestens betreut werden können.

Unter Verwendung von Telekonsultationssystemen, Frühwarnsystemen und einer zentralen elektronischen Behandlungsdokumentation können akute medizinische Fragestellungen der Pflegekräfte zeit- und ortsunabhängig beantwortet werden. Insbesondere, wenn die Hausärztinnen und -ärzte nicht zur Verfügung stehen, können die Teleärztinnen und -ärzte in der durchgehend besetzten Telearztzentrale an der Uniklinik RWTH Aachen Telekonsultationen mit den Pflegeeinrichtungen durchführen. Darüber hinaus können Nicht-ärztliche Praxisassistenten mit Zusatzaufgaben - NäPa(Z)- das Personal vor Ort unterstützen und ärztlich delegierbare Leistungen im Rahmen von Pflegeheimbesuchen erbringen. 

https://www.ukaachen.de/kliniken-institute/optimalnrw/optimal-at-nrw/

Kontaktperson


Priv.-Doz. Dr. med. Jörg Christian Brokmann
Ärztlicher Leiter der Zentralen Notaufnahme
und des Zentrums für klinische Akut- und Notfallmedizin, Uniklinik RWTH Aachen
Konsortialführung Optimal@NRW

Kontaktdaten Projektteam:
Tel.: +49 241 80-38899
optimal-nrwukaachende

Kontaktdaten Konsortialführung:
Tel.: +49 241 80-88421
jbrokmannukaachende


Universitäres Telemedizinnetzwerk” (UTN)

Der Fokus dieses Universitäres Telemedizinnetzwerks (UTN) liegt dabei auf dem Aufbau einer nachhaltigen telemedizinischen Infrastruktur, die auch über das Jahr 2025 hinaus für die Bewältigung zukünftiger Krisen geeignet ist und im Bedarfsfall sofort aktiviert werden kann. Hierfür gilt es die Heterogenität der aktuellen telemedizinischen Infrastruktur der deutschen Universitätskliniken zu überwinden und eine standardisierte, telemedizinische Erfassung von Forschungsdaten zu COVID-19, mit Fokus auf semantischer und syntaktischer Interoperabilität, zu schaffen. Darüber hinaus soll eine evidenzbasierte Leitlinie für die telemedizinische Versorgung in der Intensivmedizin entwickelt werden.

UTN | Netzwerk Universitätsmedizin (netzwerk-universitaetsmedizin.de)

Kontakt

Univ.-Prof. Dr. rer. medic. Carina Benstöm
Professorin für Evidenzbasierte Gesundheitsforschung in Anästhesie und Intensivmedizin,
Akademische Leiterin des Innovationszentrums Digitale Medizin (IZDM) an der Uniklinik RWTH Aachen, Studiengangsleitung des primär qualifizierenden Bachelorstudiengangs Hebammenwissenschaft an der RWTH Aachen
Tel.: +49 241 80-38038
cbenstömukaachende

Julia Dormann
Senior Projektmanagerin im Innovationszentrum Digitale Medizin (IZDM) der Uniklinik RWTH 
Tel.: +49 241 80-83148
jdormannukaache

Erfolgreich durchgeführte Projekte


ICU4Covid - Deliver Intensive Care Medicine Fit for the fight against COVID-19 to the EU citizen.

Das Ende 2022 abgeschlossene Projekt ICU4Covid wurde von der EU-Kommission als Rapid Pandemic Response mit einem Fördervolumen von 12 Millionen Euro ins Leben gerufen.

Das Hauptziel von ICU4Covid bestand darin, ein sogenanntes „Cyber-Physical for Telemedicine and Intensive Care Medical System“ (CPS4TIC) zur Bekämpfung von COVID-19 in der Intensivmedizin in großem Maßstab zu erproben. Das CPS4TIC ermöglicht es, bestehende oder neue Intensivstationen als ein „ICU-Hub“ mit einer zentralen Intensivstation und mehreren angeschlossenen Intensivstationen peripherer Krankenhäuser zu betreiben.


Telemedizin@NRW – evidenzgestützte Informationen zu telemedizinischen Anwendungen und passgenauen Lösungen.

Das abgeschlossenen Projekt Telemedizin@NRW stellt eine herstellerunabhängige und skalierbare Plattform für Telemonitoring-Anwendungen bereit als Beitrag für eine qualitätsorientierte, wertebasierte und zukunftsfähige Gesundheitsversorgung insbesondere chronisch kranker Personen im häuslichen Umfeld.

Das telemedizinische Konzept besteht aus drei Säulen, die sich ergänzen und bedingen: In der ersten Säule wird ein Informations- und Evidenzportal angeboten, das sich speziell an Leistungserbringenden in der medizinischen Versorgung wendet. Die zweite Säule ist das modulare Beratungsangebot, welches – z.B. durch Fachpersonal eines Telemedizinzentrums – interessierte Leistungserbringende neutral und herstellerunabhängig zu telemedizinischen Dienstleistungen und konzeptionellen Anforderungen berät. In der dritten Säule des Gesamtkonzepts werden die zuvor angebotenen telemedizinischen Dienstleistungen durch ein Dienste- und Ressourcen-Sharing für den Leistungserbringer bereitgestellt.


TELnet@NRW - Telemedizinisches, intersektorales Netzwerk als neue digitale Gesundheitsstruktur zur messbaren Verbesserung der wohnortnahen Versorgung.

TELnet@NRW ist ein telemedizinisches, intersektorales Netzwerk, dass neue digitale Gesundheitsstrukturen zur messbaren Verbesserung der wohnortnahen Versorgung implementiert. Durch regelmäßige Televisiten, eine 24/7-Verfügbarkeit sowie begleitende Fortbildungen der Ärztinnen, Ärzte und Pflegekräfte stellt TELnet@NRW den teilnehmenden Krankenhäusern und Praxisnetzen Expertenwissen von zwei Universitätskliniken zur Verfügung. Auf diese Weise wird hochspezialisierte ärztliche Expertise und Kompetenz bedarfsgerecht und kosteneffizient am jeweils notwendigen Ort zur Verfügung gestellt. Beispielhaft implementiert in der Infektiologie und Intensivmedizin werden durch das Projekt Strukturen und Prozesse optimiert, so dass die Behandlungsqualität und die Effizienz der Versorgung relevanter Patientengruppen messbar steigen. 

https://www.telnet.nrw/


Thalea – Telemonitoring und Telemedizin für Krankenhäuser mit Hilfe von IKT zur Lebensrettung komorbiden Patient/Innen in Europa im Rahmen eines personalisierten Patientenversorgungsprogramms der EU

THALEA ist das erste erfolgreich abgeschlossene europäische Health-Care PCP an das sich auch eine öffentlich geförderte Beschaffung (Public Procurement of Innovative Solutions -PPI) anschließt. 

Unter der Konsortiumsführung der Uniklinik RWTH Aachen wurde ein PCP-Prozess zusammen mit Industriepartnern in einem kompetitiven Ausschreibungsprozess drei Vorserienmodelle eines Tele-Intensivmedizin Cockpits für den europäischen Markt entwickelt. Die Lösungen können aus klinischen Informationssystemen, speziell im Bereich der Intensivmedizin aus Patient Data Management Systemen (PDMS) behandlungsrelevante Daten in Echtzeit zur weiteren Verwendung (Kalkulation von Scores, automatische Bilanzierung, Behandlungsplanung, Risikodetektion, Frühwarnsystem) extrahieren und darstellen. 


https://www.ukaachen.de/kliniken-institute/innovationszentrum-digitale-medizin/projektuebersicht/thalea-1

Bei Fragen zu unseren Projekten und Themen melden Sie sich gerne unter folgender E-Mail-Adresse bei uns: telemacukaachende.