Internationale Kooperationen

Die Uniklinik RWTH Aachen kooperiert mit der gemeinnützigen Apex Social Global Exchange Foundation, um bessere Entwicklungschancen sowie internationale Perspektiven gezielt zu fördern. Damit nimmt sie als erste Universitätsklinik in Deutschland eine Vorreiterrolle ein. 

Mit Teilnahme an dem Programm habebn jungen Menschen aus den Bereichen Ergotherapie, Logopädie, Pflege, Pädagogik und Hebammenwissenschaften die Möglichkeit, ein Jahr im Ausland zu leben, zu lernen und Berufserfahrungen zu sammeln. Die Teilnehmenden können sich für einen Aufenthalt in den USA oder Australien entscheiden und werden dabei fachlich und organisatorisch begleitet. Verbunden sind diese Aufenthalte mit fachlichen Weiterbildungen, Hospitationen an renommierten Einrichtungen und interkulturellen Einblicken. 

Für wen ist das Angebot geeignet?

Das Programm richtet sich an Auszubildende sowie junge Kolleginnen und Kollegen (maximal 26 Jahre) aus den Bereichen Ergotherapie, Logopädie, Pflege, Pädagogik und Hebammenwissenschaften. 

Pflegedirektorin Jasmin Shmalia, auf deren Initiative die Kooperation zustande gekommen ist, zeigt sich begeistert: „Ich freue mich sehr, dass wir nun mit dem Programm starten. Von der Ausbildungsakademie für Pflegeberufe hat mich bereits positives Feedback zu dem Angebot erreicht. Wir eröffnen mit dem Programm vielen jungen Menschen aus unserem Haus die Chance, internationale Erfahrungen zu sammeln, ihren sprachlichen und kulturellen Horizont zu erweitern und interkulturelle Kompetenzen zu stärken. Die Teilnahme am Programm ist freiwillig und Interessierten steht es frei, sich wahlweise für die USA oder Australien als Zielort zu entscheiden.“  


Alle Infos auf einen Blick

Zielgruppe
Auszubildende sowie junge Kolleginnen und Kollegen (maximal 26 Jahre) aus den Bereichen Ergotherapie, Logopädie, Pflege, Pädagogik und Hebammenwissenschaften.

Benefits für Teilnehmende

  • Internationale Berufserfahrung in einem interdisziplinären Auslandsjahr sammeln (Arbeitsvertrag an der Uniklinik RWTH Aachen ruht für ein Jahr)
  • Einblicke in Erziehungs-, Therapie- und Gesundheitssystem gewinnen
  • Englischkenntnisse vertiefen
  • Zwei Wochen bezahlter Urlaub + ein Reisemonat
  • Vergütung inklusive kostenfreier Unterkunft und Verpflegung
  • J1-Visum sowie ein Weiterbildungszuschuss in Höhe von 500 US‑Dollar
  • Flug und Vorbereitung in der Apex Academy und Versicherung inklusive
  • Fachkompetenzen zur Stärkung des Gesundheits- und Sozialwesens ausbauen

Kontakt
Bei Rückfragen steht Ihnen Pflegedirektorin Jasmin Shmalia gerne persönlich zur Verfügung. 

Das Magnet® Recognition Program ist ein international anerkanntes Exzellenz-Framework für professionelle Pflege. Die Zertifizierung als Magnet®-Einrichtung ist ein langwieriger Prozess, der stetige Transformation auf struktureller Ebene erfordert. Die Uniklinik RWTH Aachen hat nun den ersten Schritt getan: Am 1. Mai 2026 ist die Pflegedirektion mit dem Magnet® Pre-Intent Membership Program offiziell die Vorbereitungsphase gestartet.

Das Magnet® Program wurde im Jahr 1990 in den USA durch das American Nurses Credentialing Center (ANCC) ins Leben gerufen. Das international anerkannte Qualitätssigel basiert auf 14 Merkmalen, die in einer vorangegangenen Studie als essentiell für die Versorgungsqualität in Gesundheitseinrichtungen identifiziert wurden. Gleichzeitig zeigte sich, dass solche Krankenhäuser in der Lage waren, Pflegefachpersonen anzuziehen und langfristig zu halten. Sie wurden daher als „Magnet Hospitals“ bezeichnet. Durch eine klare Orientierung an den angestrebten Zielen wird ein transformativer Prozess angestoßen, der schon vor der offiziellen Zertifizierung als Magnet®-Einrichtung nachweißlich zu einer verbesserten Organisationsstruktur beiträgt. Außerhalb der USA sind aktuell nur 24 Organisationen in 12 Ländern mit dem Siegel zertifiziert. 

Die Vorteile der Magnet® Journey im Überblick

Die strukturellen Veränderungen während der Magnet® Journey führen erwiesenermaßen zu einer erhöhten Patientenzufriedenheit sowie einem allgemein verbessertem Arbeitsumfeld für Pflegefachpersonen. In bereits zertifizierten Einrichtungen konnte beobachtete werden, dass Erkrankungen wie Burnout unter den Fachkräften sinken, während die allgemeine Arbeitnehmerzufriedenheit steigt. Dies geht zusätzlich mit einer verringerten personellen Fluktuation einher. Zu den weiteren Verbesserungen auf Versorgungsebene zählen weniger Failure-to-Rescue-Situationen und eine insgesamt niedrigere Mortalität.

Bevor jedoch konkrete Maßnahmen umgesetzt werden können, werden die Pflegedirektion und das Team in einem ersten Schritt die aktuelle Situation, Prozesse und Strukturen in Orientierung an den Dimensionen des Magnet® Programs analysieren und Handlungsfelder identifizieren. Dies ist der erste formale Schritt im Rahmen des Magnet® Pre-Intent Membership Programs und der Auftakt des Magnet® Journey an der Uniklinik RWTH Aachen, an dessen Ende eine Zertifizierung auf höchstem Niveau steht, die der gesamten Organisation zugutekommt.