Für seine Forschung im Bereich räumlichen Multi-Omik-Kartierung menschlicher Gewebe wurde Univ.-Prof. Dr. med. Christoph Kuppe von der Deutschen Gesellschaft für Nephrologie (DGfN) mit dem wissenschaftlichen Ehrenpreis ausgezeichnet. Dabei handelt es sich um die höchste wissenschaftliche Auszeichnung der Fachgesellschaft. Der wissenschaftliche Ehrenpreis ist mit 10.000 Euro dotiert.
Univ.-Prof. Dr. med. Christoph Kuppe ist Facharzt für Innere Medizin und Nephrologie und Leiter der Forschungsgruppe AG Kuppe in der Klinik für Nieren- und Hochdruckkrankheiten, rheumatologische und immunologische Erkrankungen (Medizinische Klinik II) der Uniklinik RWTH Aachen. Gemeinsam mit seinem Team erforscht er primär molekulare Signale, die zelluläre Interaktionen in verschiedenen menschlichen Organen (v.a. Niere und Herz) bestimmen sowie die zeitlichen Veränderungen in krankheitsspezifischen Verläufen. Sein Labor konzentriert sich dabei auf die Anwendung neuartiger Einzelzell- und räumlicher Multi-Omik-Ansätze zur Entschlüsselung von Vernarbungs-und Reparationsprozessen, um so durch die Einbeziehung zeitlicher und räumlicher Informationen neue zelluläre Krankheitsmechanismen zu definieren und therapeutische Ansätze zu finden.
Preisverleihung auf Jahrestagung in Leipzig
Für dieses wissenschaftliche Engagement wurde Prof. Kuppe nun von der deutschen Gesellschaft für Nephrologie ausgezeichnet. „Ich freue mich sehr über diese besondere Anerkennung meiner wissenschaftlichen Arbeit und sehe diese als Ansporn, meine Forschung zur Interaktion von Herz-und Nierenerkrankungen weiter auszubauen“, so der Preisträger.
Die Preisverleihung fand im Rahmen der 18. Jahrestagung der DGfN vom 8. bis 11. Oktober 2026 im Congress-Centrum Leipzig (CCL) statt.

