Rettungs- und Notfallmedizin, Versorgungsforschung

Inhaltlich stehen dabei aktuell folgende Themenkomplexe im Fokus (Aufzählung nicht abschließend):

  • Cardiopulmonale Reanimation
    • U. a. Einfluss von Ersthelfer-Alarmierungssystemen, Bedeutung von Vorerkrankungen bei der Prognose des Kreislaufstillstandes, Trainingskonzepte für Schülerinnen und Schüler zum Thema Wiederbelebung
    • Die Initiative „Region Aachen rettet“ hat sich zum Ziel gesetzt, die Überlebenschancen bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand zu erhöhen, indem verfügbare personelle Kompetenz in der nahen Umgebung informiert und eingebunden wird. Durch die Ersthelfer-Alarmierungs-App der Initiative kann schnellstmöglich mit der Wiederbelebung von Patienten mit einem Herz-Kreislauf-Stillstand begonnen werden, noch bevor der Rettungsdienst eintrifft. Dadurch lässt sich das Outcome für die Patienten und Patientinnen deutlich verbessern.
       
  • Telemedizin im Rettungsdienst
    • U. a. Nutzen der Telekonsultation bei verschiedenen Tracer-Diagnosen, Einsatz des Telenotarztes/der Telenotärztin für die Qualifizierung von Notärzten/Notärztinnen und Rettungsfachpersonal in der Individualversorgung oder im Großschadensfall
       
  • Interhospitaltransfer
    • U. a. Nutzen telemedizinischer Konzepte, Outcome im Interhospitaltransfer im Rahmen des QUIT-EMR-Trial (Quality and efficacy of interclinical critical care transport in the Euregion Meuse-Rhine: an international, prospective, observational, multicentre study)

An folgenden Projekten sind wir aktuell als Partner oder assoziierter Partner beteiligt:

Das Projekt „preRESC – Datenbasierte Unterstützung für die effiziente und effektive Ressourcenplanung im Rettungsdienst“ ist ein neues, innovatives Forschungsprojekt, das vom Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen im Rahmen des Förderprogramms „Digitale Modellregionen in NRW“ gefördert wird.

Als Kernziel dieses Projektes lassen sich die Sicherstellung der flächendeckenden Notfallversorgung und die Einhaltung der Hilfsfristen in der Stadt Aachen definieren. Dazu ist es erforderlich, Herausforderungen zu analysieren, Potenziale zu identifizieren und eine geeignete Algorithmik zu entwickeln. Ein entsprechender Software-Prototyp soll eine Validierung der aktuellen Bedarfsplanung und eine optimierte taktisch-operative Planung zugunsten einer effizienteren Ressourcendisposition und einer bestmöglichen Versorgungsqualität ermöglichen.

Das Projekt „preRESC“ wird von der umlaut telehealthcare GmbH koordiniert. Neben der Berufsfeuerwehr Aachen als Projektpartner und Leiter von zwei Arbeitspaketen (AP1: Literaturanalyse, Extraktion evidenter Analysefaktoren; AP5: Datenbeschaffung und -extrahierung) ist auch die umlaut solutions GmbH als Projektpartner involviert.

⇒ Hier finden Sie weitere Infos zum Forschungsprojekt.