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Lehre

In der theoretischen Ausbildung der Klinik für Zahnärztliche Prothetik und Biomaterialien, Zentrum für Implantologie erfolgt die Lehre mittels Vorlesungen, Seminaren und Kleingruppenunterricht. Diese verschiedenen Unterrichtsformen sind durch zuvor festgelegte Lehrnzielkataloge genau aufeinander abgestimmt. Regelmäßige Studentenbefragungen dienen der fortwährenden Evaluation und Optimierung der Kurse.

In der praktischen Ausbildung (Studienjahr 2 und 3) trainieren die Studierenden verschiedene Behandlungsmethoden an sogenannten Simulationseinheiten mit Phantomköpfen. Dort ist die realistische Simulation aller zahnmedizinischen Therapieformen möglich. Nach dieser lebensnahen Vorbereitung sind die Studenten optimal für die Behandlung von Patienten vorbereitet.

In den darauf folgenden klinischen Behandlungskursen (Studienjahr 4 und 5) behandeln die Studenten unter ständiger Aufsicht von Zahnärzten ihre Patienten. Für die Patienten hat dies den Vorteil, dass häufig sehr teure und umfangreiche Behandlungen kostengünstig angeboten werden können und dass durch die Überwachung durch die Assistenzärzte von einem sehr guten Behandlungsergebnis ausgegangen werden kann.

Zentrale Strategien

  • Eine enge Vernetzung zwischen dem Studiengang Zahnmedizin und dem Modellstudiengang Medizin wird durch gemeinsame Begrifflichkeiten, Strukturen (z. B. Qualifikationsprofile) und Kurse (vor allem im vorklinischen Bereich) realisiert.
  • Basiskenntnisse über gesunde Strukturen und Funktionen im Zahn-, Mund- und Kieferbereich stehen am Anfang der Wissensvermittlung.
  • Darauf aufbauend sollten Grundkenntnisse über die Entstehung und den Verlauf wichtiger oraler Erkrankungen sowie erste Vorstellungen über die Gesunderhaltung oraler Strukturen und der Prävention der Erkrankungen gelehrt werden.
  • Die realitätsnahe Behandlungssimulation im propädeutischen Unterricht ist zu intensivieren. Die Lehre soll dabei stärker zahnmedizinisch und weniger zahntechnisch orientiert sein. Dies setzt moderne zahnärztliche Simulationseinheiten im vorklinischen Ausbildungsbetrieb voraus.
  • Der Blick der Studierenden darf nicht nur auf lokalisierte Strukturen (z. B. einzelne Zähne) gerichtet werden. Vielmehr sollte der Erhaltung gesunder Funktionen des gesamten orofazialen Systems bzw. der Behandlung seiner Störungen vom Studienbeginn an großes Gewicht beigemessen werden.
  • Die Veränderung von Lehrinhalten darf allerdings nicht zu einer Vernachlässigung der Vermittlung manueller Fertigkeiten führen, die nach wie vor eine wesentliche Voraussetzung für die Ausübung des zahnärztlichen Berufes darstellen. Auch die Vermittlung der Kenntnisse über die Eigenschaften und Verarbeitungsformen dentaler Werkstoffe und ihrer Interaktion mit dem Organismus ist essenziell.
  • Die Unterrichtsveranstaltungen sollen in ihrem Aufbau inhaltlich so aufeinander abgestimmt werden, dass ein didaktisch schlüssiges, beispielhaftes Lernen realisiert werden kann. Diese Gesichtspunkte sollten durch integrierte bzw. interdisziplinäre und problemorientierte Veranstaltungen umgesetzt werden.
  • Durch studienabschnitts- bzw. semesterübergreifende Veranstaltungen (z. B. Famulatur der Vorklinik-Studenten in den klinischen Behandlungskursen, Studentenexkursionen in Kindergärten, Schulen und Seniorenwohnheimen) können die Studierenden vom Studienbeginn an in epidemiologischem Denken geschult und in die Lage versetzt werden, übergeordnete Zusammenhänge von oralen Gesundheits- und Krankheitsverläufen zu erkennen.
  • In der klinischen Studentenausbildung ist es wichtig, dass die Studenten neben bewährten auch mit modernen Behandlungskonzepten in Berührung kommen. Dies bedeutet, dass zum Beispiel auch die Implantat- und Adhäsivprothetik in die studentische Patientenbehandlung integriert werden.
  • Integrierte Studentenkurse werden durch die beiden Kliniken für Zahnerhaltung / Prothetik gemeinsam realisiert. Im klinischen Bereich sind hierzu insgesamt 30 Behandlungseinheiten notwendig. Ein gemeinsamer Kurssaal wäre wünschenswert. Eine Integration der MKG-Chirurgie und KFO in diese integrierte Ausbildung ist angedacht.
  • Kleingruppenunterricht und Problemorientiertes Lernen soll unter Einsatz multimedialer Medien für spezielle Fragestellungen zum Einsatz kommen.
  • Die für die Berufsfähigkeit des zukünftigen Zahnarztes unabdingbaren Lehrgegenstände müssen unter den oben genannten Zielsetzungen präzise festgelegt und zwischen allen zahnmedizinischen Kliniken abgestimmt werden.

Ansprechpartner für Studierende sind:

P. Ruohomäki M. A., Ansprechpartnerin Zahnmedizin und
Praktisches Jahr
Tel.: 0241 80-89555
pruohomaeki@remove-this.ukaachen.de
Sprechstunde (dienstags 10:30 bis 12:00 Uhr)

Dipl.-Biol. A. Martens, Referentin für administrative Aufgaben
Tel.: 0241 80-88875
anmartens@remove-this.ukaachen.de
(Termin nach vorheriger Absprache)

Beide Damen sind Mitarbeiterinnen des Studiendekanats (Aufzug A4, Etage 2, Raum 38)

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