Forschungsprojekte

Der Rettungsdienst, auch in Nordrhein-Westfalen, steht vor einer Vielzahl von Herausforderungen wie stetig wachsende Einsatzzahlen (unter anderem durch ein steigendes Anspruchsdenken beziehungsweise Hilflosigkeit der Bevölkerung bei der Wahl der richtigen Versorgungsstruktur), demografische Veränderungen, Zentralisierung im Gesamtgesundheitssystem bei weiterhin oftmals sektoralem Denken, Fachkräftemangel etc. Zusammenfassend ist festzustellen, dass sich mindestens folgende Problemfelder der heutigen rettungsdienstlichen und auch notärztlichen Versorgung identifizieren lassen:

  • Verlängerte Eintreffzeiten

  • Steigende Einsatzzahlen, u.a. durch sogenannte Bagatelleinsätze

  • Mangel an qualifiziertem notärztlichen und rettungsdienstlichen Personal

  • Fehlende Schnittstelle zwischen Versorgungsdienstleistern (Bsp. KV-Dienst & Rettungsdienst)

  • Eingeschränkte Nutzung aktueller Unterstützungsmöglichkeiten in der Leitstelle

  • Fehlende systematische Qualitätskontrolle

  • Regional sehr unterschiedliche Versorgungsqualität

Interesse an einer Forschungskooperation?

Seit Anfang 2021 ist das ARS Teil des Forschungsnetzwerks up2Europe und ForAn um sich mit potentiellen Kooperationspartnern für künftige Forschungsprojekte zu vernetzen.