Forschungsbereiche

Dementia Move

Angesichts des demografischen Wandels unserer Gesellschaft sind das Verständnis sowie die Behandlung neurodegenerativer Erkrankungen die wichtigsten Herausforderungen unserer Zeit. Im Rahmen der vorliegenden Studie MOVE sollen die Effekte von Bewegung, körperlicher Aktivität und Lebensstil auf den Verlauf einer Alzheimer Erkrankung untersucht werden.

Studienteilnehmer nehmen in diesem Rahmen entweder an einem physiotherapeutisch geführten Bewegungsprogramm an der Uniklinik RWTH Aachen oder in Simmerath oder einem Edukationsprogramm für 6 Monate teil. Die Studie hat zum einen das Ziel, den Einfluss dieser Programme auf die Erkrankung und damit verbundene Risikofaktoren zu untersuchen, zum anderen sollen in diesem Rahmen innovative MRT-Sequenzen in Kombination mit Standard-MRT Methoden verglichen werden.

Die Untersuchungen, die vor, während und nach der Intervention stattfinden, gliedern sich in klinisch-neurologische und neuropsychologische Untersuchungsverfahren, Blutentnahmen, Erhebung von Fitnessparametern und Messungen mittels struktureller, funktioneller und metabolischer Magnet-Resonanz-Tomographie.

Das Projekt wird über das RWTH-Start-up-Programm gefördert.

Weitere Informationen sowie Ansprechpartner sind dem Studienflyer zu entnehmen. 


SLT-Studie zur Erforschung von Sprach- und Kommunikationsstörungen

Studientitel:
Normierung von komplexen Situationsbildern zur Diagnostik und Therapie bei Sprach- und Kommunikationsstörungen. Mit Hilfe von komplexen Situationsbildern soll das Spektrum der Diagnostik und Therapie von Sprach- und Kommunikationsstörungen unterschiedlicher Ätiologien erweitert werden.

Zielgruppe:
Für das Benennen des Bildmaterials sind wir auf der Suche nach Frauen und Männern ab 18 Jahren, die gesund sind oder eine der folgenden Erkrankungen haben: Aphasie, Huntington-Krankheit, Alzheimer-Demenz, Primär progressive Aphasie, Frontotemporale Demenz, Schizophrenie. 

Ansprechpartner: 
Rena Overbeck (Tel.: 0241 80-89826)


Mehrsprachigkeit bei progressiven Aphasien

Die derzeitige Bewertung und Behandlung von mehrsprachigen Patienten mit neurodegenerativen Erkrankungen sind durch mangelnde systemische Bewertung in mehr als einer Sprache gekennzeichnet, vermutlich aufgrund des Fehlens mehrsprachiger Ressourcen und Verfahren. Solche Hindernisse ... Weiterlesen


Forschungsstudie zur Alzheimer-Erkrankung und zur Hirnblutung (CAA)

Diese Forschungsstudie zur Alzheimer-Erkrankung und Hirnblutung widmet sich der Fragestellung: Inwiefern stehen mögliche neurologische Veränderungen mit der Ablagerung des sogenannten Beta-Amyloid-Eiweißes an den Gefäßwänden im Gehirn in Verbindung?

Zielgruppe:
Patientinnen und Patienten, die mindestens 50 Jahre alt sind und bei denen eine der folgenden Erkrankungen festgestellt worden ist:

  • Alzheimer-Erkrankung
  •  Zerebrale Amyloidangiopathie (CAA)

Das Projekt wird über das START-Programm der Medizinischen Fakultät der RWTH gefördert.

Weitere Informationen sind dem Studienflyer zu entnehmen.

Fragen oder Interesse?
Sollten Sie noch Fragen zur Studie haben und/oder an der Studie teilnehmen wollen, können Sie sich jederzeit telefonisch unter +49 (0)241 80 35601 oder per E-Mail an Dr. Ana Costa (acostaukaachende) bei uns melden.


Die „graue Zone“ von Alzheimer Biomarkern

Die Diagnostik der Alzheimer Erkrankung, der häufigsten Demenzursache, bleibt heutzutage immer noch eine Herausforderung im klinischen Alltag. Die in der Forschung meistbenutzte Klassifikation, die vom National Institute on Aging and the Alzheimer's Association (NIA-AA) vor einigen Jahren entwickelt wurde, ist auf der Analyse der sogenannten biologischen Biomarker basiert (z.B. bestimmte Muster von Eiweißen im Nervenwasser und/oder Bildgebungsverfahren wie die Kernspintomographie oder Positronen-Emissions-Tomographie). Anhand dieser Klassifikation wurden drei Kategorien (Amyloidpathologie [A], Taupathologie [T] und Neurodegeneration [N]) für die Diagnostik der Alzheimer Erkrankung etabliert, welche auf dem Vorhandensein von pathologischen Veränderungen basieren, die typisch für eine Alzheimer Pathologie sind. In unserer klinischen Routine begegnen wir sehr oft Patienten/innen, die typische Symptome der Alzheimer Erkrankung schildern, jedoch nicht in diese Klassifikation passen, da sie keine pathologische Veränderung des Amyloid-Proteins im Sinne der aktuellen Klassifikation aufzeigen. Genau diese Personen stehen im Interesse unseres Projektes. Wir versuchen herauszufinden, ob es eine grenzwertnahe „graue Zone“ der Nervenwasser-Biomarker gibt, innerhalb derer wir die Möglichkeit haben, besser zu erkennen bei welchen Patienten ein Risiko besteht eine Demenz zu entwickeln.

Huntington's Disease

Die Huntington Krankheit ist eine autosomal-dominant vererbte, fortschreitende Erkrankung des Gehirns, für die es bis heute keine Heilung gibt. Der Gendefekt führt zu einem progressiven Verlust von Hirnzellen, insbesondere im Striatum. Weiterlesen


Ataxia

Die Friedreich Ataxie gehört zu den seltenen autosomal rezessiv vererbten Erkrankungen. Bei diesem Vererbungsmodus sind beide Eltern genetische Anlageträger, erkranken aber im Gegensatz zu ihren Kindern nicht selbst. Weiterlesen

REM-Schlaf-Verhaltensstörung

Patientinnen und Patienten mit einer Traum (REM)-Schlaf-Verhaltensstörung (RBD) haben ein erhöhtes Risiko, im weiteren Krankheitsverlauf eine neurodegenerative Erkrankung wie etwa ein Parkinson-Syndrom oder ... Weiterlesen

Long-Neuro-COVID-19

Informationen finden Sie hier.

Datenbankprojekt SCAN-ND

Das Datenbankprojekt SCAN-ND stellt eine systematische Zusammenführung unserer Forschungsdaten in einer strukturierten Datenbank dar. Weiterlesen

Metabolische Bildgebung bei Neurodegenerative Erkrankungen

Es ist allgemein bekannt, dass sich die Symptome bei neurodegenrativen Erkrankungen erst nach einer längeren Zeitspanne zeigen, bevor diagnostizierbaren Symptome auftauchen. Weiterlesen