Trauma-Ambulanz

Die Trauma-Ambulanz der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik der Uniklinik RWTH Aachen bietet auf der Grundlage des Opferentschädigungsgesetzes (OEG) Unterstützungs-, Beratungs- und Behandlungsmöglichkeiten für Betroffene. Im Rahmen gesetzlicher Voraussetzungen zählen dazu Unfall-, Katastrophen- und Folteropfer sowie Menschen, denen vorsätzlich sexuelle oder körperliche Gewalt angetan wurde. Eingeschlossen sind außerdem Personen, die Augenzeuge einer schweren Gewalttat geworden sind oder einen gewaltsam getöteten Menschen aufgefunden haben.

Jeder Mensch kann im Lauf seines Lebens bedrohlichen und erschütternden (Gewalt-) Erfahrungen ausgesetzt sein. Die Reaktion darauf ist individuell sehr unterschiedlich. Viele Menschen bleiben gesund, andere erleiden psychische Traumata. Typische Beschwerden können dann Schlafstörungen, Alpträume, Depressionen und Angst- oder Erschöpfungszustände sowie sozialer Rückzug sein. Der Gesetzgeber bietet diesen Patienten unter gewissen Voraussetzungen Unterstützung durch das OEG an.

Die Trauma-Ambulanz hat eine Lotsenfunktion: In bis zu fünf Terminen wird der individuelle Behandlungsbedarf erhoben und die Patienten bei der Antragstellung nach dem OEG unterstützt. Außerdem informieren wir über Bewältigungsstrategien und Therapiemöglichkeiten sowie soziale Hilfsangebote. Die Trauma-Ambulanz des Universitätsklinikums Aachen ist mit anderen Hilfseinrichtungen in der Region vernetzt. Nach Bewilligung entsprechend dem OEG können maximal zehn weitere Termine zur Akutbehandlung der Beschwerden durchgeführt werden.

Verantwortlicher Oberarzt:Prof. Dr. med. Michael Grözinger

Kontakt:
Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind von Montag bis Donnerstag von 08:00 bis 16:00 Uhr sowie Freitag von 08:00 bis 14:00 Uhr erreichbar. Bitte vereinbaren Sie telefonisch einen Termin unter +49 241 80-89638.
Gerne können Sie uns per E-Mail kontaktieren unter ps-ambulanzenukaachende.