Am vergangenen Samstag setzte der GLOBAL WALK AGAINST PAIN am Dreiländereck ein starkes Zeichen für Menschen mit chronischen Schmerzen. Rund 60 Teilnehmende legten gemeinsam insgesamt 334 Kilometer zurück und machten damit auf eine Erkrankung aufmerksam, die weltweit etwa jeden fünften Menschen betrifft.
Unter den Teilnehmenden waren Menschen mit chronischen Schmerzen, Angehörige, Forschende des Scientific Center for Neuropathic Pain Aachen (SCNAACHEN) an der Uniklinik RWTH Aachen, Studierende der RWTH Aachen mit ihren Familien sowie Vertreterinnen und Vertreter von Grünenthal und des Maastricht University Medical Center+ (MUMC+). Die Veranstaltung zeigte eindrucksvoll, welche Wirkung gemeinsames Engagement für ein gemeinsames Anliegen entfalten kann.
Ziel des Walks war es, das Bewusstsein für chronische Schmerzen zu stärken. Obwohl Millionen Menschen betroffen sind, bleibt die Erkrankung häufig unsichtbar. Die Auswirkungen auf Betroffene, Familien und die Gesellschaft werden daher oft unterschätzt. Entlang der Strecke konnten die Teilnehmenden über QR-Codes auf Informationsmaterialien der International Association for the Study of Pain (IASP) zugreifen und sich über unterschiedliche Schmerzformen und aktuelle Forschung informieren: https://www.iasp-pain.org/resources/fact-sheets/.
Mit den gemeinsam zurückgelegten 334 Kilometern setzte die Aachener Gruppe ein sichtbares Zeichen der Solidarität mit Menschen, die weltweit mit chronischen Schmerzen leben.
Der Walk in Aachen war Teil einer internationalen Initiative. Insgesamt beteiligten 16 Schmerzzentren in sechs Ländern am diesjährigen GLOBAL WALK AGAINST PAIN. Und mit Erfolg: 542 Menschen legten gemeinsam beeindruckende 2.253 Kilometer zurück! Damit wurde das globale Ziel von 2.000 Kilometern erreicht und sogar übertroffen. Der Termin für nächstes Jahr steht bereits fest: Am 18.09.2027 wird wieder gemeinsam für mehr Sichtbarkeit chronischer Schmerzen gegangen!
Aktuelle Informationen und die internationalen Ergebnisse finden Sie unter: https://walkagainstpain.org/.
























