Priv.-Doz. Dr. med. Benedikt Schäfer durch die Neurochirurgische Akademie mit dem interdisziplinären Personenzertifikat „Periphere Nervenchirurgie“ ausgezeichnet

Die Behandlung von Erkrankungen und Verletzungen der peripheren Nerven erfordert ein hohes Maß an Spezialisierung sowie eine enge interdisziplinäre Zusammenarbeit verschiedener medizinischer Fachrichtungen. Erkrankungen wie Nervenkompressionssyndrome, traumatische Nervenschädigungen oder Tumoren peripherer Nerven können zu erheblichen funktionellen Einschränkungen und Schmerzen führen und bedürfen einer differenzierten diagnostischen und therapeutischen Herangehensweise. Ein wichtiger Bestandteil der Behandlung ist die operative Versorgung, die je nach Krankheitsbild komplexe mikrochirurgische Techniken und rekonstruktive Verfahren umfasst. Dabei spielt die periphere Nervenchirurgie eine zentrale Rolle, insbesondere bei der präzisen Darstellung, Freilegung und Rekonstruktion geschädigter Nervenstrukturen.

Priv.-Doz. Dr. med. Benedikt Schäfer, Leiter der Sektion Plexuschirurgie, wurde nun von der Neurochirurgische Akademie (NCA) mit dem interdisziplinären Personenzertifikat „Periphere Nervenchirurgie“ ausgezeichnet. Dieses Zertifikat würdigt eine besondere fachliche Qualifikation auf dem Gebiet der Diagnostik und operativen Behandlung peripherer Nervenerkrankungen. Voraussetzung für die Zertifizierung sind unter anderem der Nachweis umfangreicher praktischer Erfahrung in der peripheren Nervenchirurgie, sowie der sekundär funktionsverbessernden Eingriffe an unter anderem Muskeln und Sehnen. Zudem wird die regelmäßige Teilnahme an spezialisierten Fortbildungen sowie die enge interdisziplinäre Zusammenarbeit mit angrenzenden Fachgebieten gewürdigt.

„Die chirurgische Behandlung peripherer Nervenerkrankungen erfordert neben großer Erfahrung auch ein hohes Maß an Präzision und interdisziplinärer Abstimmung“, erläutert Priv.-Doz. Dr. med. Schäfer. „Durch moderne mikrochirurgische Verfahren können heute in vielen Fällen sowohl Schmerzen gelindert als auch verloren gegangene Funktionen zumindest teilweise wiederhergestellt werden. Ziel ist es stets, die Lebensqualität der Patientinnen und Patienten nachhaltig zu verbessern.“

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