Klinisches Studienzentrum

Sehr geehrte Patientin, sehr geehrter Patient,

das klinische Studienzentrum (KKS) der Klinik für Kardiologie, Angiologie und Internistische Intensivmedizin (Med. Klinik I) und der Klinik für Pneumologie und Internistische Intensivmedizin (Med. Klinik V) der Uniklinik RWTH Aachen führt klinische Studien durch, um die Behandlung, Diagnostik und Vorbeugung unterschiedlicher Erkrankungen weiter zu verbessern.

Wir bieten Ihnen verschiedene Studien mit den folgenden Schwerpunkten. Die Teilnahme an einer Studie ist immer freiwillig.

Sollten Sie Fragen haben, stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung.

Ihr KKS-Team

Wissenschaftliche Leitung

Prof. Dr. Dirk Müller-Wieland
Tel.: 0241 80-35045
dirmuellerukaachende

Organisatorische Leitung

Zakiya Coenen-Basmadjie
Tel.: 0241 80-35227
zcoenenukaachende

Team

Merite Emrulai
Study Nurse
Tel.: 0241 80-36465
memrulaiukaachende

Gaby Heuer
Study Nurse
Tel.: 0241 80-35881
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Susanne Recker
Study Nurse
Tel.: 0241 80-35372
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Hedwig Reichardt
Study Nurse
Tel.: 0241 80-36932
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Marlo Verket, M.Sc.
Data Scientist
Tel.: 0241 80-38067
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Mareike Wienands
Study Nurse
Tel.: 0241 80-36478
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Art der Studien

  • Studien durch Initiative klinischer Wissenschaftlicher
  • Studien für neue Medikamente, Medizinprodukte oder Digital Health (z.B. DiGAs)
  • Register-Studien
  • Retrospektive Auswertungen

Schwerpunkte

Es werden medizinische und psychosoziale Faktoren bei chronisch herzgeschwächten (herzinsuffizienten) Patienten für den Verlauf und die Prognose erforscht. Neue medikamentöse Therapie sowie „elektrische“ (z. B. primärprophylaktischer ICD und/ oder Resynchronisationstherapie, Katheterablation) oder chirurgische Therapieoptionen werden evaluiert.

In einem großen internationalen Konsortium „CARDIATEAM“ (EU-Horizon 2020/IMI) wird eine gemeinsame Studie zum besseren Verständnis, der frühen Entwicklung und Formen einer Herzinsuffizienz mit Scherpunkt „Kardiomyopathie bei Diabetes“ translational erforscht. Dies ist eine klinisch orientierte Grundlagenforschung, die mit einer ausgedehnten Phänotypisierung assoziiert ist.

Weitere Informationen zum überregionalen Herzinsuffizienz Zentrum sind Sie hier.

Die Risikofaktoren für kardiometabolische Krankheiten wie Bluthochdruck (Hypertonie), Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus), Fettstoffwechselstörungen und Übergewicht (Adipositas) werden erforscht, um weitere Vorbeugungsmaßnahmen, Diagnostik und Therapie für kardiovaskuläre Folgen zu entwickeln und optimieren.

Im Bereich Digital Health (digitale Gesundheit) werden verschiedene Apps erstellt, die Patientenkompetenz innerhalb der Versorgungskette fördern. Zudem führt das Studienzentrum klinische Evaluierungsstudien durch. In einem internationalen Konsortium „PASSION-HF“ (Holland, Deutschland, Belgien, England und Irland) wird ein Avatar/App für Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz entwickelt und klinisch evaluiert.

Durch Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGAs) und Clinical Decision Support Systeme (CDSS) werden digitale Unterstützungen für Ärzte und Patienten entwickelt und evaluiert, die problemorientiert sowie patientenzentriert individuell verbessert werden können. Dazu kommen moderne Verfahren des Maschinellen Lernens und der künstlichen Intelligenz (KI) zum Einsatz.

Mit der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) wird die elektronische Diabetesakte (eDA) mit angeschlossenem Register entwickelt und soll die Versorgung möglichst aller Menschen mit Typ-2-Diabetes evaluieren lassen und problemorientiert verbessern.

Wearables ("am Körper tragbare Devices") gewinnen in der Medizin, wie auch z.B. beim Monitoring von Patienten mit einer Herzschwäche (Herzinsuffizienz) zunehmend an Bedeutung. Wir forschen an der Eignung verschiedener Wearables zur adäquaten Abbildung klinischer Parameter und rechtzeitigen Detektion einer klinischen Verschlechterung, z.B.  zunehmender Dekompensation.

In dem Konsortium „RealWorld4Clinic“ (Deutschland und Frankreich) wird ein Biosensor zum subkutanen Monitoring verschiedener Parameter (Herztöne, Druckwellen etc.) von Patienten mit fortgeschrittener chronischer Herzinsuffizienz entwickelt und klinisch evaluiert.

Die andauernde COVID-19-Pandemie hat zu einem weltweiten Notstand im Bereich der öffentlichen Gesundheit geführt. Ziel der Studie „COVAS“ ist es, die Erkrankung COVID-19 und ihre Folgen besser zu verstehen. Weitere Informationen zu der „COVAS“ finden Sie hier.

Das Ziel von Nationale Pandemie Kohorten Netz (NAPKON) ist es, im Rahmen des Netzwerks der Universitätsmedizin einen Beitrag zur COVID-19-Forschung zu leisten. Weitere Informationen zu der NAPKON-Studie finden Sie hier.

Ziel des Projektes „COVID-19@Home“ ist es, die telemedizinische Begleitung von Menschen mit COVID-19 im ambulanten Setting zu fördern. Weitere Informationen zu Med. Klinik V finden Sie hier.

Klinische Wirkungen und Sicherheit von neuen Arzneimitteln und Medizinprodukten werden erforscht.

Ein weites Spektrum wird abgedeckt von der Verbesserung der Versorgung von Patientinnen und Patienten mit ambulant erworbener Pneumonie bis zu der Untersuchung der kardio-pulmonalen Zusammenhang. Schwerpunkt der Studien ist chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD).

Weitere Informationen zu Med. Klinik V finden Sie hier.

Antithrombozytäre und antikoagulatorische Therapien, wie Edoxaban werden nach einer erfolgreichen perkutanen Koronarintervention (PCI) mit Stent-Implantation untersucht.

Weitere Informationen zu Klinik für Gefäßchirurgie finden Sie hier.

Für Ärztinnen und Ärzte

Kontaktaufnahme mit KKS

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Für Anfragen kontaktieren Sie uns per E-Mail oder per Telefon:

Zakiya Coenen-Basmadjie
Tel.: 0241 80-35227
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Für Patientinnen und Patienten

Liebe Patientin, lieber Patient,

gerne können Sie uns bei Interesse oder Fragen unverbindlich telefonisch oder per E-Mail kontaktieren:

Tel.: 0241 80-35227
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Studienzentrum-Team