Stationäre Behandlung in der Klinik für Neurochirurgie

Die neurochirurgische Klinik verfügt zur Zeit über 28 normalstationäre Betten ausschließlich in 2-Bett Zimmern. Die neurochirurgische Station ist die NC01. Üblicherweise werden Sie am Tag vor der geplanten Operation aufgenommen, um die letzten Vorbereitungen abzuschließen. Es erfolgt noch einmal ein ausführliches Aufklärungsgespräch mit einem der operierenden Ärztinnen oder Ärzte, bei dem der Eingriff und die damit verbundenen Risiken erläutert werden und alle offenen Fragen geklärt werden können. Mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Pflege erfolgt ebenfalls ein Aufnahmegespräch, in dem Sie alle weiteren Fragen bezüglich Ihres stationären Aufenthaltes besprechen können, insbesondere falls Sie eine bestimmte Kost benötigen oder besondere Wünsche haben.

Am Operationstag müssen Sie nüchtern bleiben und dürfen nur die Medikamente einnehmen, die von der Narkoseabteilung für Sie vorgesehen sind. Nach der Operation werden Sie zunächst im Aufwachraum überwacht und dann zurück in Ihr Zimmer gebracht. Bei größeren Operationen – insbesondere bei Schädelhirneingriffen – werden Sie in der Regel eine Nacht auf einer der Stationen der Klinik für Operative Intensivmedizin (Prof. Dr. med. G. Marx) verbringen, wo eine lückenlose Überwachung Ihres Zustands gewährleistet ist. Zurück auf der Normalstation werden Sie von den Stations- und Oberärztinnen und –ärzten der Klinik für Neurochirurgie weiter betreut, die Sie im Rahmen der täglichen Visite untersuchen, Ihre Wunden kontrollieren und das weitere Vorgehen mit Ihnen besprechen werden. In der Regel werden Sie am ersten Tag nach der Operation von der Pflege und der Physiotherapie mobilisiert und können sich dann je nach Ihrem Zustand frei auf der Station bewegen. In Abhängigkeit von Ihrer Operation und dem Heilungsverlauf erfolgt die weitere Betreuung. Schmerzen nach Operationen können heutzutage gut medikamentös therapiert werden und bessern sich darunter in der Regel schnell. Ist eine zusätzliche Therapie wie eine Physiotherapie oder Logopädie nötig, wird diese auf der Station durchgeführt. Sollten weitere Fachdisziplinen für Ihre Behandlung notwendig sein, können diese von uns im Rahmen einer konsiliarischen Mitbehandlung jederzeit dazu gebeten werden.

Sollte im Anschluss an die stationäre Behandlung eine Reha nötig sein, wird diese durch Mitarbeiter unseres Sozialdienstes angebahnt.