Kick-off für das Europäisches Forschungsprojekt MiNE zu Endometriose und Migräne

Forscherinnen und Forscher am Institut für Neurophysiolgie der Uniklinik RWTH Aachen koordinieren ein internationales Forschungsprojekt, das den Zusammenhang zwischen Endometriose und Migräne erforscht: zwei häufige Erkrankungen, die oft auch zusammen auftreten. Im Forschungsverbund MiNE (Migraine Neuro-immune interactions Endometriosis) aus der ERA-NET NEURON Förderung der EU wird untersucht, wie Hormon-Schwankungen und Entzündungszellen in beiden Erkrankungen Neurone so sensibilisieren können, dass die bekannten starken Schmerzen auftreten können.  

Unter der Leitung von Univ.-Prof. Dr. med. Angelika Lampert untersuchen Gruppen in Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Kanada, Rumänien und Kroatien mögliche gemeinsame biologische Mechanismen von Endometriose und Migräne. Obwohl beide Erkrankungen unterschiedliche Organsysteme betreffen, weisen sie möglicherweise ähnliche Prozesse der Schmerzentstehung auf. Ziel des Projekts ist es, diese Gemeinsamkeiten besser zu verstehen und neue Ansatzpunkte für die Behandlung der mit diesen Erkrankungen einhergehenden chronische Schmerzen zu identifizieren. 

Mit einem erfolgreichen Kick-off-Meeting Anfang Juli bei den kroatischen Projektpartnern in Zagreb fiel der offizielle Startschuss für das europäische Forschungsprojekt. Die beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler legten dabei gemeinsam mit Patientinnen den Grundstein für die zukünftige Zusammenarbeit. 

Durch die enge Zusammenarbeit von Grundlagenforschung und klinischer Forschung in MiNE sollen langfristig neue therapeutische Strategien für Menschen mit Endometriose und Migräne entwickelt werden. 

Mehr Informationen finden Sie unter: PROJECT: JTC 2025 - Pain: MiNE - ERA-NET NEURON 

 

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