Die Uniklinik RWTH Aachen beteiligt sich an der neuen Landesinitiative „Artificial Intelligence for Cancer Cure NRW (AI4CancerCure.NRW)“, die heute in der Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen offiziell vorgestellt wurde. Für das Projekt stehen 200 Millionen Euro aus dem Nordrhein-Westfalen-Plan für gute Infrastruktur zur Verfügung. Zur Auftaktveranstaltung haben Ministerpräsident Hendrik Wüst MdL und Wissenschaftsministerin Ina Brandes MdL führende Expertinnen und Experten aus Onkologie und KI-Forschung sowie Vertreterinnen und Vertreter der Uniklinika eingeladen. Die Uniklinik RWTH Aachen wurde repräsentiert durch den Vorstandsvorsitzenden und Ärztlichen Direktor, Univ.-Prof. Dr. med. Joachim Windolf, durch den Kaufmännischen Direktor Dr. Eibo Krahmer, durch Univ.-Prof. Dr. med. Tim H. Brümmendorf, Direktor des Centrums für Integrierte Onkologie (CIO Aachen) und Direktor der Klinik für Hämatologie, Onkologie, Hämostaseologie und Stammzelltransplantation (Medizinische Klinik IV), und durch Univ.-Prof. Dr. med. Dipl.-Phys. Daniel Truhn, M. Sc., Leiter des Labors für Künstliche Intelligenz in der Medizin sowie Sprecher des AI crosss Medicine Aachen (Alx.Med).
Mit AI4CancerCure.NRW bündelt das Land Nordrhein-Westfalen die Kompetenzen seiner Universitätskliniken sowie weiterer wissenschaftlicher Einrichtungen, um neue Ansätze in der Krebsforschung zu entwickeln. Ziel ist es, Künstliche Intelligenz gezielt für die Entwicklung innovativer Krebstherapien sowie für eine präzisere Früherkennung und Frühintervention nutzbar zu machen. Die sechs Universitätskliniken in Trägerschaft des Landes, die Ruhr-Universität Bochum und die TU Dortmund vereinen dabei ihre jeweiligen wissenschaftlichen Stärken und schaffen gemeinsam neue Perspektiven für eine personalisierte Krebsmedizin. Damit schafft Nordrhein-Westfalen die Voraussetzungen dafür, diese wissenschaftliche Exzellenz noch enger zu vernetzen und dauerhaft leistungsfähige Strukturen für Forschung und Innovation aufzubauen.
Die Beteiligung von Prof. Brümmendorf und Prof. Truhn unterstreicht die hohe wissenschaftliche Expertise der Uniklinik RWTH Aachen in den Bereichen Onkologie, personalisierte Medizin und KI-gestützte Diagnostik. Beide Professoren bringen ihre langjährige Erfahrung in die Entwicklung standortübergreifender Forschungsstrukturen ein und leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung einer datengetriebenen und patientenorientierten Krebsmedizin.
„Die Nutzung Künstlicher Intelligenz eröffnet große Chancen, Krebserkrankungen früher zu erkennen, Therapien passgenauer und effizienter zu entwickeln und den medizinischen Fortschritt zum Nutzen der Patientinnen und Patienten zu beschleunigen. Wir freuen uns, unsere Expertise in dieses starke nordrhein-westfälische Netzwerk einzubringen“, betont Prof. Dr. Tim Brümmendorf.
Auch Prof. Truhn sieht in der Initiative wichtige Impulse für die Medizin der Zukunft: „Die Verbindung von klinischer und technischer Expertise zur Entwicklung leistungsfähiger KI-Methoden schafft neue Möglichkeiten für eine präzisere Diagnostik und individualisierte Behandlung. Die enge Zusammenarbeit über Standorte und Fachgrenzen hinweg ist dabei der entscheidende Erfolgsfaktor.“
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