Karriere

Eine hochschulmedizinische Abteilung verfügt naturgemäß über eine gewisse Dynamik in der Personalstruktur: Mitarbeiter*innen kommen als junge Assistenzärzt*innen oder Psycholog*innen und verlassen sie als zukünftige Führungspersönlichkeiten. Hieraus ergibt sich ein stetiger Bedarf an motivierten und engagierten Mitarbeiter*innen. Nicht zu jedem Zeitpunkt können wir eine freie Stelle anbieten, in jedem Falle aber möchten wir Sie bei Interesse ermutigen, sich bei uns zu bewerben, gerne in Form einer Initiativbewerbung als Assistenzärzt*in oder Psycholog*in

Die Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters verfügt über insgesamt 48 stationäre Behandlungsplätze. Zusätzlich werden Behandlungsangebote in unseren Tageskliniken und Institutsambulanzen an den Standorten Aachen und Stolberg vorgehalten, außerdem gemeinsam mit der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin eine Station für Psychosomatik des Kindes- und Jugendalters. Als besondere Behandlungsmethode bei der Anorexia nervosa führen wir Home Treatment durch. Die vollständige Weiterbildungsbefugnis für das Fachgebiet (z. Z. 60 Monate) ist vorhanden, aufgrund der Pflichtversorgung für die Region werden alle relevanten kinder- und jugendpsychiatrischen Störungsbilder behandelt. Im Rahmen der Weiterbildung sind Rotationen im Zeitraum von 6-12 Monaten zur Sicherung einer fundierten Weiterbildung durch alle Bereiche (vollstationär, teilstationär, ambulant) mit intensiver fachärztlicher Anleitung und unter Supervision der leitenden Psycholog*innen vorgesehen.

Bei entsprechendem Interesse ist nach der klinischen Einarbeitungsphase auch eine Mitarbeit in den Forschungsprojekten der Klinik und der Einstieg in wissenschaftliches Arbeiten möglich und erwünscht. Forschungs- und Behandlungsschwerpunkte der Abteilung sind Essstörungen, insbesondere die Anorexia nervosa, Untersuchungen der Mikrobiom-Darm-Gehirn-Achse, Autismus, Aufmerksamkeits-Defizit-Störungen (ADHS), Störungen des Sozialverhaltens, Störungen der frühen Kindheit sowie Traumafolgestörungen. Methodische Schwerpunkte sind in erster Linie Neuroimaging und Neuropsychologie (Prof. Dr. K. Konrad).