Lehr- und Forschungsgebiet Translationale Hirnforschung in Psychiatrie und Neurologie

Leiter Lehr- und Forschungsgebiet Translationale Hirnforschung in Psychiatrie und Neurologie

Juniorprofessor Dr. rer. nat. Martin Schulte-Rüther
mschulteukaachende 

 

Mitglieder der Arbeitsgruppe:

Eileen Oberwelland, M. Sc. Psychologie
wissenschaftliche Mitarbeiterin

Jana Kruppa, M. Sc. Psychologie
wissenschaftliche Mitarbeiterin

Arne Hartz, M. Sc. Physik
wissenschaftlicher Mitarbeiter

Aktuelle medizinische Doktoranden:

Malte Fritsch
Nicolas Crasemann
Tanja Wiesenberg
Kai Schönau
Julia Prinz
Kübra Adigüzel

Studentische Hilfskräfte

Julia Pfeil

ehemalige Mitglieder

Dr. rer. medic. Anna Gossen, Dipl.-Biol.
Dr. rer. biol. hum. Nicola Grossheinrich, Dipl. Psych. 
Dr. med. Alexander Firk

Ziele der Arbeitsgruppe:

Die Arbeitsgruppe untersucht emotionale und soziale Verarbeitungsprozesse im Laufe der typischen Entwicklung, die atypische Entwicklung bei psychiatrischen Erkrankungen sowie deren neurowissenschaftliche Grundlagen. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Frage, welche Faktoren soziales und emotionales Verhalten und Erleben beeinflussen und wie diese Erkenntnisse therapeutisch nutzbar gemacht werden können.

Einen Schwerpunkt bilden dabei Entwicklungsstörungen wie Autismus als prototypisches Beispiel für Auffälligkeiten in der neuronalen Verarbeitung sozialer Reize und Situationen. Auffälligkeiten der sozio-emotionalen Verarbeitung spielen aber auch für andere Störungsbilder in der Kinder- und Jugendpsychiatrie eine wichtige Rolle und können Anhaltspunkte für Verlaufsprädiktion und Optimierung von therapeutischen Strategien liefern.
Die Arbeitsgruppe nutzt ein breites Spektrum neurowissenschaftlicher und behavioraler Methoden (funktionelles MRT, Neurophysiologie, Morphometrie, pharmakologisches fMRT, Eyetracking, automatisierte Analyse von emotionalen Gesichtsausdrücken), um Auffälligkeiten in der sozialen und emotionalen Verarbeitung zu charakterisieren und die Erkenntnisse für neue Interventionsansätze nutzbar zu machen.

Im Rahmen von JARA-Brain kooperiert die Arbeitsgruppe mit dem Forschungszentrum Jülich, v.a. mit dem Institutsbereich Kognitive Neurowissenschaften (INM-3).