Teilnehmerinnen gesucht: Studie zur Behandlung von Wochenbettdepressionen

Sie haben in den vergangenen zwölf Monaten ein Kind bekommen und haben in der Zeit nach der Geburt depressive Beschwerden entwickelt?

Die Zeit nach der Geburt bringt viele körperliche und seelische Veränderungen mit sich. Neben Freude können auch Erschöpfung, Sorgen und anhaltende Niedergeschlagenheit auftreten. Ziel unserer Studie ist es, neue Behandlungsmöglichkeiten für Frauen mit einer Wochenbettdepression zu untersuchen und die Versorgung betroffener Mütter zukünftig zu verbessern. 

Wer kann teilnehmen?

Teilnehmen können Frauen, die:

  • mindestens 18 Jahre alt sind,
  • in den vergangenen zwölf Monaten entbunden haben und
  • aktuell unter depressiven Beschwerden leiden, die innerhalb einiger Wochen nach der Geburt begonnen haben. 

Was erwartet Sie?

Im Rahmen der Studie erhalten alle Teilnehmerinnen eine Gruppentherapie in Form der interpersonellen Psychotherapie. Die Behandlung findet über sechs Wochen hinweg zweimal wöchentlich statt. Inhaltlich geht es unter anderem um die neue Rolle als Mutter, mögliche Konflikte im Familienalltag und den Austausch in der Partnerschaft. Zu Beginn werden unter anderem persönliche, gesundheitliche und familiäre Angaben erhoben sowie zu verschiedenen Zeitpunkten Blutproben entnommen. Etwa sechs Wochen nach Ende der Therapie erfolgt eine abschließende Untersuchung. Alle Termine werden in der Uniklinik RWTH Aachen stattfinden.

Optional können geeignete Teilnehmerinnen zusätzlich vor und nach der Behandlung an einer MRT-Untersuchung teilnehmen. Damit möchten wir untersuchen, ob und wie sich die Behandlung auf Strukturen im Gehirn auswirkt. 

Was haben Sie von der Teilnahme?

Sie erhalten eine intensive psychotherapeutische Betreuung durch qualifizierte Psychologinnen und Psychologen mit zwei Sitzungen pro Woche. Darüber hinaus werden Sie während des gesamten Studienzeitraums und auch darüber hinaus psychologisch begleitet. 

Mit Ihrer Teilnahme unterstützen Sie zudem die Forschung zu Wochenbettdepressionen und helfen dabei, die psychotherapeutische und medizinische Behandlung betroffener Frauen weiterzuentwickeln. 

Interesse?

Bei Fragen oder Interesse an einer Teilnahme wenden Sie sich bitte an:

Elena Losse
Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik
Uniklinik RWTH Aachen
E-Mail: ellosse@ukaachen.de

Univ.-Prof. Dr. med. Natalia Chechko
Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik
Uniklinik RWTH Aachen
E-Mail: nchechko@ukaachen.de 

Weitere Informationen finden Sie im Flyer.

Alternativ klicken Sie bei Interesse an einer Teilnahme auf diesen Link. Dieser führt Sie zu einigen Fragen, die wir vorab im Rahmen der Studie klären möchten. Anschließend werden wir uns zeitnah mit Ihnen in Verbindung setzen.

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Für Presserückfragen wenden Sie sich bitte an:

Uniklinik RWTH Aachen
Stabsstelle Unternehmenskommunikation
Dr. Mathias Brandstädter
Tel. 0241 80-89893
kommunikationukaachende