Arbeitsgruppe Gesundheitsökonomie

Versorgungsforschung

Ein großer Bereich der Arbeitsmedizin beschäftigt sich mit Maßnahmen der primären (Verhinderung von Erkrankungen), sekundären (Früherkennung) und tertiären Prävention (Verhinderung von Verschlimmerung). Hierfür werden Gesundheitsleistungen wie Vorsorgen, Eignungsuntersuchungen, Biomonitoring, Betreuungs- oder Screeningprogramme erbracht.

Die Gesundheitsökonomie untersucht die Allokation, Effizienz, Verteilung und Wertschöpfung solcher Gesundheitsleistungen. Im Rahmen der Versorgungsforschung liegt der Fokus der Arbeitsgruppe auf der Bestimmung des Nutzenwerts von Gesundheitsleistungen mit den Methoden der Ökonometrie, insbesondere longitudinaler multivariater statistischer Modelle.

Ein anderer Schwerpunkt der Arbeitsgruppe sind Analysen zu Krankheitslasten (burden of disease) durch primär oder sekundär arbeitsbedingte Erkrankungen bzw. Belastungen oder andere sozialmedizinisch relevante Faktoren.

Weiter beschäftigt sich die Arbeitsgruppe mit den Versorgungsstrukturen im stationären Sektor. Hier liegt das Augenmerk auf der Evaluation von Personalgewinnungs- und bindungskonzepten und deren Vergleich.

Forschungsmanagement

Neben der Planung, Kalkulation, Organisation und Durchführung von Studien der eigenen Arbeitsgruppe, stellt die AG Gesundheitsökonomie ihre Expertise allen Arbeitsgruppen des Instituts zur Verfügung und unterstützt bei Projektkalkulationen, bei der biometrischen Studienplanung und Fallzahlkalkulation sowie bei statistischen Auswertungen.
 

Team
 

Leitung

Dr. rer. medic. André Esser
 

Wissenschaftliche Angestellte

Dr. rer. biol. Hum. Jasmina Steib, Ärztin
 

Doktoranden*innen

Christoph Schmitz, Arzt, Doktorand
Angelika Friese, medizinische Doktorandin