Lehr- und Forschungsgebiet „Betriebliche Gesundheitspsychologie“

Hintergrund

Die betriebliche Gesundheitspsychologie (BGP) ist ein interdisziplinäres Forschungsfeld, welches sich mit der Prävention von beruflich bedingtem Stress sowie arbeitsbedingten Erkrankungen befasst. Mit ihrer primär angewandten Forschung, hat die BGP zum Ziel, die Qualität des Arbeitslebens zu verbessern, sowie die Sicherheit, Gesundheit und das Wohlbefinden der Beschäftigten zu schützen und zu fördern.

Der Fokus der betrieblichen Gesundheitspsychologie liegt dabei in der Primärprävention organisationaler Risikofaktoren welche für die Entstehung von beruflich bedingtem Stress, sowie von Erkrankungen oder Unfallverletzungen am Arbeitsplatz verantwortlich gemacht werden. Interventionsmaßnahmen zum Gesundheitsschutz der Beschäftigten setzen in der Arbeitsumgebung an (Verhältnisprävention), um dort die Gefährdungsexposition zu minimieren. Interventionsmaßnahmen zur Gesundheitsförderung der Beschäftigten setzen beim Individuum an (Verhaltensprävention), um persönliche Ressourcen zu stärken und eventuell auftretende Gefährdungen besser bewältigen zu können.

Unsere Forschungsschwerpunkte sind:

  • Erforschung des Zusammenhangs zwischen Belastung und Beanspruchung
  • Untersuchung der Wirkungsweise von Belastungsfaktoren als Ressourcen oder Stressoren
  • Entwicklung und Anwendung von Instrumenten zur Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen bei der Arbeit
  • Entwicklung und Evaluierung gesundheitsfördernder und präventiver Maßnahmen

Team

Leitung

Univ.-Prof. Dr. rer. soc. Jessica Lang


Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Merle Amelung, studentische Hilfskraft

Annika Arnold, medizinische Doktorandin

Lisa Auweiler (M.Sc.), Doktorandin

Marie Ellermann, medizinische Doktorandin

Richard Ersel, Medizinischer Doktorand

Dr. rer. medic. Petra Gaum (Postdoc)

Nina Gordon, studentische Hilfskraft

Annika Honings (B.Sc.), Projektassistentin

Roman Pauli (M.A.), Doktorand

Lucia Rohfleisch, studentische Hilfskraft

Marie Wanders, Sekretariat

Weiterführende Links zu unserem Forschungsoutput