Univ.-Prof. Dr. med. Steffen Koschmieder, leitender Oberarzt für Translationale Hämatologie und Onkologie der Klinik für Hämatologie, Onkologie, Hämostaseologie und Stammzelltransplantation (Medizinische Klinik IV) an der Uniklinik RWTH Aachen, ist federführend an der aktuellen Publikation „JAK2V617F-positive clonal hematopoiesis in germline BRCA1 versus BRCA2 mutation carriers“ in der Fachzeitschrift Leukemia beteiligt, die in Kooperation mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus Aachen, Köln und Leipzig entstanden ist. Die Arbeit liefert neue Erkenntnisse zur Rolle der BRCA1- und BRCA2-Gene, die vor allem als Risikofaktoren für erblich bedingten Brust- und Eierstockkrebs bekannt sind.
Im Mittelpunkt der Studie steht die Frage, ob vererbte Defekte der DNA-Reparatur auch mit kleinen Populationen mutierter Blutzellen in Verbindung stehen können. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass sich BRCA1 und BRCA2 in diesem Zusammenhang möglicherweise unterschiedlich verhalten.
Die Publikation und weitere Informationen finden Sie bei PubMed und Springer Nature.









