Neue Hilfslieferung für die Ukraine: Herzklappen-Spende und medizinisches Equipment aus Aachen

Die Unterstützung für medizinische Einrichtungen in der Ukraine setzt sich mit großem Engagement fort: Im Mai brachte ein Team der Uniklinik RWTH Aachen erfolgreich zwei größere Hilfslieferungen auf den Weg.

Den Auftakt bildete Anfang Mai ein Transport mit vielfältigem Spendenmaterial für gleich drei Zielorte in der Ukraine. Unterstützt wurde diese Lieferung durch die Malteser in Aachen, die bei der Logistik eine entscheidende Rolle spielten.

Für Kiew wurden unter anderem Blutdruckmessgeräte, Stethoskope und Blutzuckermessgeräte inklusive Teststreifen zusammengestellt. Diese Anschaffungen wurden aus Spendengeldern des UKA-Ukrainehilfekontos finanziert. 

Parallel dazu hatte Prof. Dr. med. Alexander Gombert, Stellvertretender Klinikdirektor und Leitender Oberarzt der Klinik für Gefäßchirurgie an der Uniklinik RWTH Aachen, umfangreiches gefäßchirurgisches Material gesammelt. Insgesamt 15 Kisten mit spezialisierten medizinischen Hilfsgütern gingen an die Stadt Winnyzja, wo sie Andrii Solomonchuk in Empfang nahm. 

Eine weitere Lieferung medizinischen Spendenmaterials erreichte Chmilnyk: Dr. Iwona Spallek, Mitarbeiterin des Bethlehem Gesundheitszentrums Stolberg, hatte die Initiative, die Hilfsgüter für den Chirurgen Oleksandr Gutsuk zusammenstellt, koordiniert. 

Edwards Lifesciences spendet Bioherzklappen

Ende Mai folgte schließlich die zweite Lieferung. Bereits zum zweiten Mal hat das Unternehmen Edwards Lifesciences eine umfangreiche Spende von Bioherzklappen für das Herzzentrum in Kiew bereitgestellt. Die Vermittlung erfolgte erneut über Prof Gombert, der die Aktion maßgeblich initiiert und begleitet hat. Der Transport der sensiblen medizinischen Güter wurde durch das engagierte Team um Apothekerin Caroline Griesel aus dem Geschäftsbereich Materialwirtschaft/Apotheke der Uniklinik organisiert. Neben den Herzklappen erhielt der ukrainische Fahrer Petro Vasco, der für eine Hilfsorganisation tätig ist, zusätzliche Unterstützung in Form gebrauchter Medizintechnik. Dazu gehörten unter anderem ein mechanisches Beatmungsgerät sowie einige Defibrillatoren.

Starkes Netzwerk für eine wichtige Mission

Die Aktion zeigt, wie wirkungsvoll ein gut vernetztes Zusammenspiel aus Industrie, medizinischem Fachpersonal und Hilfsorganisationen sein kann. Durch die enge Zusammenarbeit zwischen Edwards Lifesciences, Prof. Gombert, dem Apotheken-Team der Uniklinik, den Maltesern, engagierten Ärztinnen und Ärzten sowie freiwilligen Unterstützern ist es einmal mehr gelungen, gezielt dringend benötigte Ressourcen bereitzustellen.

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