Am 23.01.2026 fand in den neuen Räumlichkeiten des Innovationszentrums Digitale Medizin/Clusters Biomedizintechnik das 1. Strategiemeeting „Innovative Medizin“ statt. Rund 20 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Uniklinik RWTH Aachen, der RWTH Aachen, der FH Aachen und des Forschungszentrums Jülich kamen zusammen, um die Perspektiven innovativer Medizin zu beleuchten und prioritäre Handlungsfelder gemeinsamer Projekte nachhaltig in der Gesundheitsregion Aachen zu erarbeiten.
Die Hochschulen und Forschungseinrichtungen rund um Aachen verfügen über herausragende Kompetenzen in zahlreichen Disziplinen der Medizintechnik und digitaler Medizin. Die Verbindung technologischer Exzellenz und Spitzenmedizin ermöglicht interdisziplinäre Forschung und Versorgung auf hohem Niveau. Das Strategiemeeting diente als Auftakt, um die strategische Zusammenarbeit zu strukturieren, Themen zu schärfen und nächste Schritte für gemeinsame Vorhaben festzulegen.
Begrüßt wurden die Teilnehmenden durch Univ.-Prof. Dr. med. Martin Mücke, Direktor des Instituts für Digitale Allgemeinmedizin, und Ulla Thönnissen, Geschäftsführerin des Region Aachen Zweckverbands, die die Bedeutung einer klaren Positionierung der Gesundheitsregion Aachen betonten. Im weiteren Verlauf stand die Frage im Zentrum: Wofür soll die Region Aachen künftig stehen?
In der von Dr. Frank Hees (WZL-IQS, RWTH Aachen) moderierten Diskussion wurde die besondere Ausgangslage Aachens thematisiert: die Lage im Dreiländereck sowie die Bündelung interdisziplinärer Kompetenzen aus Medizin, Ingenieurwesen, Informatik und aus Start-ups. Zugleich betonte Univ.-Prof. Dr. Frank Piller (Institut für Technologie- und Innovationsmanagement, RWTH Aachen), dass der Region zwar hohe interdisziplinäre Expertise zur Verfügung steht, es jedoch an interdisziplinären Strukturen fehlt und die Einbindung aller relevanten Stakeholder erforderlich ist, um Umsetzung und Transfer zu beschleunigen. Damit verbunden ist der Auftrag, die Zusammenarbeit künftig gezielter zu strukturieren und langfristige Verankerungsmöglichkeiten zu finden, um die Gesundheitsregion Aachen als gemeinsames Zielbild zu definieren.
Das Strategiemeeting stieß auf positives Feedback der Teilnehmenden und bildet den Startpunkt für den weiteren strategischen Prozess. Das 2. Strategiemeeting ist voraussichtlich für den 18.03.2026 geplant.
Über das Projekt Care for Sustainable Innovation
Das Projekt Care for Sustainable Innovation treibt die digitale und nachhaltige Transformation der Gesundheitswirtschaft in der Region Aachen voran. Care for Sustainable Innovation ist ein Projekt der Partner: Region Aachen Zweckverband (RAZV), Stadt Aachen, StädteRegion Aachen, WFG für den Kreis Heinsberg mbH, Uniklinik RWTH Aachen, RWTH Aachen University, digitalHUB Aachen e.V., MA&T Sell & Partner GmbH, MedLife e.V. und AGIT MBH. Das Innovationsprojekt wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE/JTF) und des Ministeriums für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes NRW gefördert und baut auf den Ergebnissen des EFRE-Projektes Care and Mobility Innovation auf. Die Innovationsidaloge werden unter der Verantwortung der Uniklinik RWTH Aachen und des Region Aachen Zweckverbands konzipiert und organisiert.
Ansprechpartnerin im Region Aachen Zweckverband: Ansprechpartnerin des Innovationszentrums Digitale Medizin: |
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