Aachener Tierschutzpreis für die Forschenden Angelika Lampert, Jens Malte Baron und Smriti Singh

Die Medizinische Fakultät der RWTH Aachen University vergibt im Rahmen des transparenten Umgangs mit Tierversuchen den Aachener Tierschutzpreis. Univ.-Prof. Dr. med. Angelika Lampert, Prof. Dr. med. Jens Malte Baron und Frau Dr. rer. nat. Smriti Singh dürfen sich in diesem Jahr über die Auszeichnung freuen.

Der Aachener Tierschutzpreis zeichnet innovative wissenschaftliche Arbeiten aus, die einen Beitrag zum 3R-Konzept (Replacement, Reducement, Refinement) nach dem Zoologen William Russel und dem Mikrobiologen Rex Burch leisten. Dieses Konzept steht für eine tierschutzkonforme und ethisch vertretbare Forschung und versucht Tierversuche zu ersetzen, zu vermindern oder eine Verbesserung der Versuchsbedingungen zu erreichen. Es ist außerdem, dank der europäischen Tierversuchsrichtlinien, in den nationalen Gesetzen der EU-Länder festgeschrieben.

Die Preisträgerinnen und Preisträger

Aus den Reihen der Uniklinik RWTH Aachen darf sich in diesem Jahr Univ.-Prof. Dr. med. Angelika Lampert, Institut für Physiologie der Uniklinik RWTH Aachen, für ihre Publikationen „The role of Nav1.7 in human nociceptors: insights from human induced pluripotent stem cell–derived sensory neurons of erythromelalgia patients“ und „Pain relief in a neuropathy patient by lacosamide: Proof of principle of clinical translation from patient-specific iPS cell-derived nociceptors“ über eine Auszeichnung freuen.

Des Weiteren gehören Prof. Dr. med. Jens Malte Baron, Stellvertretender Direktor der Klinik für Dermatologie und Allergologie – Hautklinik und Frau Dr. rer. nat. Smriti Singh (DWI - Leibniz-Institut für Interaktive Materialien e.V.) zu den Preisträgern. Sie erhielten die Auszeichnung für ihre Publikation „Long-Term and Clinically Relevant Full-Thickness Human Skin Equivalent for Psoriasis”.

Transparenter Umgang

Die biomedizinischen Forschungen der Medizinischen Fakultät der RWTH Aachen werden vom Institut für Versuchstierkunde bei der Verwendung von Tiermodellen unterstützt. Eine Haltungserlaubnis nach deutschem Tierschutzgesetz, regelmäßige Inspektionen und Kontrollen sowie eine Prüfung der Anträge auf Tierversuche durch mehrere Instanzen sind im Tierschutz-Codex der Uniklinik RWTH Aachen fest verankert. Der Aachener Tierschutzpreis wird im Rahmen einer kompetitiven Ausschreibung vergeben und ist mit 1.750€ dotiert.

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