Podcast – apropos gesund

Die Uniklinik RWTH Aachen ist eines der größten Krankenhausgebäude Europas. Ein Supramaximalversorger mit 1.400 Betten und jährlich 250.000 Patientinnen und Patienten. Doch es sind vor allem die rund 8.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die das Haus zu einem Ort machen, an dem sich Menschen um Menschen kümmern.

Die Podcast-Reihe apropos gesund blickt hinter die Kulissen der Uniklinik RWTH Aachen. Expertinnen und Experten verschiedener Fachrichtungen sprechen über aktuelle Gesundheitsthemen und geben Einblicke in ihre Arbeit. Hören Sie rein und erfahren Sie mehr über die spannenden Tätigkeitsfelder in einem Universitätsklinikum.

Sie finden alle Folgen unter apropos-gesund.podigee.io oder bei SpotifyiTunesGoogleAmazon und Deezer.

apropos gesund #10: Die Dynamik biologischer Vorgänge

Wenn wir uns in den Finger schneiden, transportieren Nervenzellen das Signal „Schmerz" in den Kopf. Ganz so einfach ist dies allerdings nicht. Was passiert dabei genau? Welche Kanäle sind beteiligt und warum können manche Menschen keinen Schmerz empfinden? Das erfahren wir von Univ.-Prof. Dr. med. Angelika Lampert, vom Institut für Physiologie an der Uniklinik RWTH Aachen.

apropos gesund #9: Wenn das Herz schlapp macht

Unser Herz ist das zentrale Organ des Blutkreislaufs. Welche Faszination die Forschung rund um das menschliche Herz ausmacht erklärt Priv.-Doz. Dr. med. Katharina Schütt, Fachärztin in der Klinik für Kardiologie, Angiologie und Internistische Intensivmedizin (Med. Klinik I) und Leiterin der Sektion Herzinsuffizienz- und Herzunterstützungssysteme an der Uniklinik RWTH Aachen.

Folge 8: Was sagt die Zellbiologin?

Als Knochenmark bezeichnet man das im Zentrum der großen Knochen befindliche, spezialisierte Binde- und Stammzellgewebe. Es ist unter anderem für die Bildung von Blutzellen verantwortlich. Aber wie sieht die Kommunikation zwischen Knochenmark und anderen Organen aus? Wie funktionieren unsere Zellen und welche Strukturen weisen sie auf? Univ.-Prof. Dr. med. Dr. rer. nat. Rebekka Schneider-Kramann, Leiterin des Instituts für Zellbiologie an der Uniklinik RWTH Aachen, nimmt uns mit auf eine Reise durch die Welt der Zellbiologie.

Folge 7: Robotische Urologie

Die Urologie umfasst das gesamte Altersspektrum von jung bis alt. Mit der Etablierung der Robotischen Chirurgie in der Urologie geht die Uniklinik RWTH Aachen einen weiteren Schritt in die digitale chirurgische Zukunft. „Was kann man sich unter robotischen Operationsverfahren vorstellen?", „Welche Vorteile bietet minimalinvasive Chirurgie mit dem da Vinci®-Operationsroboter?" Das erfahren wir von Univ-Prof. Dr. med. Matthias Saar, Direktor der Klinik für Urologie an der Uniklinik RWTH Aachen.

Folge 6: Wenn der Start ins Leben zu früh beginnt

Für ungeborene Babys gibt es keinen besseren Ort als den Mutterleib um zu wachsen und zu reifen. Wenn der Start ins Leben jedoch zu früh beginnt, ist besondere Aufmerksamkeit und medizinische Hilfe wichtig. „Wie sieht eine Versorgung von Frühgeborenen und Risikoneugeborenen aus?", „Was sind limitierende Faktoren, die die Allerkleinsten prägen?" Das erfahren wir von Priv.-Doz. Dr. med. Mark Schoberer, Oberarzt in der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, Sektion Neonatologie an der Uniklinik RWTH Aachen. 

Folge 5: Alzheimer, Schlaganfall und Co.

Die Neurologie ist ein sehr breites Fach und erstreckt sich vom Kopfschmerz über Epilepsie und Schlaganfälle bis hin zu neurodegenerativen Erkrankungen wie Parkinson oder Alzheimer. Univ.-Prof. Dr. med. habil. Kathrin Reetz, Fachärztin für Neurologie, Geschäftsführende Oberärztin und Leiterin der Sektion Translationale Neurodegeneration an der Uniklinik RWTH Aachen, erläutert im Gespräch die wissenschaftlichen Schwerpunkte der Sektion Translationale Neurodegeneration sowie die Identifizierung von krankheitsspezifischen Markern für neurodegenerative Erkrankungen durch innovative Methoden.

Folge 4: Was sagt der Pneumologe?

Erfahrene Pneumologen sind seit Beginn der Corona-Krise besonders gefragt. Sie behandeln die meisten COVID-19-Patientinnen und Patienten und müssen entscheiden, welche Therapie die beste ist – und das, obwohl sie das Virus selbst erst seit März kennen und es bislang keinen Impfstoff dagegen gibt. In der Uniklinik RWTH Aachen wurde im April eine Studie zu der bis dahin deutschlandweit größten Kohorte mit 50 COVID-19-Patienten an der Uniklinik RWTH Aachen veröffentlicht. „Was wissen Sie heute, das Sie damals nicht wussten?“ Das und mehr besprechen wir mit Univ.- Prof. Dr. med Michael Dreher, Direktor der Klinik für Pneumologie und Internistische Intensivmedizin an der Uniklinik RWTH Aachen.

Folge 3: Wohin mit Angst und Einsamkeit?

Auf einmal ist alles anders. Das Coronavirus hat das Leben, so wie wir es kennen, auf den Kopf gestellt. Wir sollen zu Hause bleiben, um uns und andere zu schützen. Wir tragen Masken, verzichten auf soziale Kontakte, und können seit Monaten kaum noch etwas planen, da sich die Situation alle paar Wochen ändert. „Es geht um Leben und Tod“, hat NRW-Ministerpräsident Armin Laschet Mitte März gesagt. Trotzdem sollen wir Ruhe bewahren. „Was macht diese Situation mit Menschen? Wohin mit unserer Angst? Wohin mit unserer Einsamkeit?“ Das erfahren wir von Univ.-Prof. Dr. Irene Neuner, Kommissarische Direktorin der Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie an der Uniklinik RWTH Aachen.

Folge 2: Mit Corona in die Notaufnahme?

Die mediale Berichterstattung über die klinische Versorgung von COVID-19-Patienten war gerade in den ersten Wochen und Monaten der Pandemie geprägt von Bildern aus überfüllten Notaufnahmen und Intensivstationen. Die Zentrale Notaufnahme eines Krankenhauses – kurz Nota – leistet als erste Anlaufstelle für Akut- und Notfallpatienten einen elementaren Anteil an der Versorgung. Und sie bahnt den weiteren Weg für die optimale Behandlung in den Fachkliniken. Doch ist sie der richtige Ort bei Halsschmerzen, Fieber und Co? „Mit Corona in die Nota?“ – das fragen wir Priv.-Doz. Dr. med. Jörg Brokmann, Leiter der Zentralen Notaufnahme an der Uniklinik RWTH Aachen.

Folge 1: Coronavirus – Infiziert oder nicht?

Die Frage, ob ein Mensch tatsächlich das SARS-CoV-2-Virus in sich trägt, kann abschließend nur ein Test beantworten. Und dieser wird im Labordiagnostischen Zentrum der Uniklinik RWTH Aachen, kurz LDZ, an bis zu 300 Proben täglich durchgeführt. Ein empfindlicher, molekularer Test, der aus vielen einzelnen Schritten besteht und jede Menge Konzentration erfordert. Der Fachvirologe und Bereichsleiter im LDZ, Priv.-Doz. Dr. rer. nat. Michael Kleines, nimmt uns mit auf eine Reise in die Welt der Corona-Tests, stets auf der Suche nach der Antwort auf die Frage „Infiziert oder nicht?“