Am 17. April 2026 fand im Innovationszentrum Digitale Medizin der Uniklinik RWTH Aachen das zweite Strategiemeeting „Innovative Medizin“ statt. Aufbauend auf dem Auftakt im Januar kamen erneut rund 20 Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Universitätsmedizin und regionalen Institutionen zusammen, um die strategische Weiterentwicklung der Gesundheitsregion Aachen voranzutreiben.
Ziel des Treffens war es, ein gemeinsames Zukunftsbild weiter zu schärfen, zentrale Handlungsfelder zu konkretisieren und erste Schritte für die Umsetzung abzuleiten. Im Mittelpunkt stand dabei die Frage, wie die vorhandenen Stärken der Region künftig gezielter in konkrete Versorgungs- und Innovationslösungen überführt werden können.
Die Region Aachen verfügt über eine einzigartige Dichte an Kompetenzen in den Bereichen digitale Medizin, Medizintechnik und Künstliche Intelligenz. Gleichzeitig wurde im strategischen Austausch deutlich, dass weniger die Entwicklung neuer Innovationen im Vordergrund steht, sondern vielmehr deren strukturierte Umsetzung und Skalierung in die Gesundheitsversorgung.
Im Rahmen eines interaktiven Arbeitsformats wurden vier zentrale Themenfelder vertieft:
- Innovative Medizin für eine resiliente Gesundheitsversorgung in Krisensituationen
- Translation von Innovationen in die Regelversorgung
- Aachen als vernetzter Entwicklungs- und Erprobungsraum
- Nutzung und Integration von Gesundheitsdaten
Die Diskussionen machten deutlich, dass insbesondere die engere Verzahnung von Forschung, klinischer Anwendung und Industrie sowie der Aufbau klarer Governance-Strukturen entscheidend für den weiteren Erfolg sind. Darüber hinaus wurde die Bedeutung einer gemeinsamen Positionierung und Sichtbarkeit der Gesundheitsregion Aachen hervorgehoben.
Ein zentrales Ergebnis des Treffens ist die Verständigung auf strategische Prioritäten, die nun in ein gemeinsames Strategiepapier überführt werden. Dieses soll die Grundlage für die weitere Zusammenarbeit bilden und als Orientierungsrahmen für zukünftige Projekte und Partnerschaften dienen.
In einem nächsten Schritt wird der Prozess gezielt erweitert: Weitere Akteure aus Wirtschaft, Versorgung und Politik sollen eingebunden werden, um die Gesundheitsregion Aachen langfristig als leistungsfähiges, vernetztes Innovationsökosystem zu etablieren.
Das Strategiemeeting unterstreicht den gemeinsamen Anspruch, die Region Aachen als führenden Standort für innovative und resiliente Gesundheitsversorgung weiterzuentwickeln und Innovationen schneller in die Praxis zu bringen.
Über das Projekt Care for Sustainable Innovation
Das Projekt Care for Sustainable Innovation treibt die digitale und nachhaltige Transformation der Gesundheitswirtschaft in der Region Aachen voran. Care for Sustainable Innovation ist ein Projekt der Partner: Region Aachen Zweckverband (RAZV), Stadt Aachen, StädteRegion Aachen, WFG für den Kreis Heinsberg mbH, Uniklinik RWTH Aachen, RWTH Aachen University, digitalHUB Aachen e.V., MA&T Sell & Partner GmbH, MedLife e.V. und AGIT MBH. Das Innovationsprojekt wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE/JTF) und des Ministeriums für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes NRW gefördert und baut auf den Ergebnissen des EFRE-Projektes Care and Mobility Innovation auf. Die Innovationsidaloge werden unter der Verantwortung der Uniklinik RWTH Aachen und des Region Aachen Zweckverbands konzipiert und organisiert.








