Für Kinder mit angeborenen Herzfehlern kann ein Herzschrittmacher lebenswichtig sein. Herkömmliche Systeme sind allerdings nur bedingt auf die Bedürfnisse von Babys und Kindern ausgelegt.
Univ.-Prof. Dr. med. Ulrike Herberg aus der Klinik für Kinderkardiologie und Angeborene Herzfehler erklärt: „Herzschrittmacher haben eine gewisse Größe, weil sie eine Batterie und eine Elektronik beinhalten. Und die sind relativ groß für kleine Kinder“. Hinzu kommt: Neben dem regelmäßigen Austausch der Batterie müssen bei Kindern auch die Schrittmacherkabel regelmäßig an das Wachstum angepasst werden. Für Kinder stellen die daraus resultierenden Operationen sowohl eine körperliche als auch seelische Belastung dar.
An der Uniklinik RWTH Aachen forscht das Team um Univ.-Prof. Dr. med. Stefan Jockenhovel vom Institut für Angewandte Medizintechnik an einer Lösung: dem BioPacer. Dabei handelt es sich um einen biologischen Herzschrittmacher aus körpereigenen Zellen, der mit dem Kind mitwachsen kann und dadurch die Anzahl der benötigten Eingriffe reduzieren könnte.
Mehr über Herzschrittmacher und das Projekt BioPacer erfahren Sie im Beitrag von zdfheute.






