Ein Hauch von Nostalgie zog im April durch die Flure der Uniklinik RWTH Aachen. 15 ehemalige Kinderkrankenpflegerinnen und ‑pfleger des Examensjahrgangs 1986 kehrten anlässlich ihres 40. Jubiläums zurück an ihre Ausbildungsstätte. Bei einer Führung warfen sie einen Blick hinter die Kulissen, um zu sehen, was sich in den vergangenen Jahrzehnten im Haus verändert hat, und was geblieben ist.
„Der Hubschrauberlandeplatz war damals noch auf einer Wiese“, erinnert sich Helga Gessenich, Absolventin des Ausbildungsjahrgangs 1986. Auch im Umfeld der Uniklinik ist in 40 Jahren viel Neues entstanden. Und doch wirkte das Haus auf den ersten Blick vertraut. „Es sieht aus und riecht wie früher“, sagt sie. Im Rahmen der Führung erhielten die ehemaligen Auszubildenden Einblicke in Bereiche, die man sonst nicht zu Gesicht bekommt; dazu zählte unter anderem die Wäscherei. Besonders freute sich die Gruppe aber über das geplante Perinatalzentrum im neuen OIP-Gebäude.
Der Kontakt zur Uniklinik ist über die Jahre nie ganz abgerissen. Eine Absolventin des Jahrgangs arbeitet bis heute in der Kinderklinik. „Einige von uns zog es zurück in die Heimat, andere in die Ferne. Manche haben noch eine lange Zeit in der Uniklinik gearbeitet und viele sind immer noch im Pflegeberuf tätig“, erzählt Gessenich.
Geblieben ist vor allem die enge Verbundenheit untereinander. Vier der ehemaligen Auszubildenden bilden bis heute das „Aachenerinnenquartett“. Doch auch darüber hinaus traf sich der Jahrgang über die Jahre immer wieder. Gemeinsame Erinnerungen, schöne Erlebnisse und Klinikgeschichten sorgen bis heute für ein Gefühl von Zusammenhalt.








