Aachener Institut für Rettungsmedizin und zivile Sicherheit der Uniklinik RWTH Aachen übernimmt die Konsortialführung im grenzüberschreitenden Projekt EURO-cAIre

Seit dem 1. April 2026 hat das Aachener Institut für Rettungsmedizin und zivile Sicherheit (ARS), eine gemeinsame Einrichtung der Uniklinik RWTH Aachen und der Stadt Aachen, die Konsortialführung des neuen Projekts EURO-cAIre (IMR6-00141) inne. Über eine Laufzeit von drei Jahren soll das Projekt die grenzüberschreitende Notfallversorgung in der Euregio Maas-Rhein verbessern. Die EU sowie nationale Träger kofinanzieren EURO-cAIre mit einer Gesamtfördersumme von ca. 5,3 Mio. €.

Mit einem Konsortium aus insgesamt zehn Partnerinstitutionen verfolgt EURO-cAIre das Ziel die grenzüberschreitende Ressourcennutzung von Rettungsmitteln sowie die Verzahnung der Rettungsleitstellen im grenzüberschreitenden Kontext zu optimieren. Durch die Entwicklung eines Prototyps soll jedoch nicht nur die Ressourcennutzung, sondern auch die Kommunikation zwischen den Rettungsleitstellen und zu den Bürgern und Bürgerinnen in lebensbedrohlichen grenzüberschreitenden Einsatzlagen langfristig verbessert werden. 

Beteiligte Projektpartner:

  • Ambulancezorg Limburg
  • Feuerwehr und Rettungsdienst Stadt Aachen
  • EMRIC (Veiligheidsregio Zuid-Limburg)
  • Universiteit Hasselt
  • DATUS AG
  • iSE GmbH
  • L2R GmbH
  • SafetyCT
  • TimeLab

Das Projekt ist Teil des Interreg Maas-Rhein-Programms und wird durch die EU, sowie nationale Fördergeber kofinanziert. Die Gesamtfördersumme beläuft sich auf insgesamt ca. 5,3 Mio €. Die Uniklinik RWTH erhält mit der Klinik für Anästhesiologie über das ARS eine Fördersumme von ca. 985.000€ sowie für die Forschungs- und Entwicklungsarbeit bei der Feuerwehr Aachen ca. 300.000€ Das Projekt beginnt am 1. April 2026 und hat eine dreijährige Laufzeit bis zum 31. März 2029.

Mit EURO-cAIre wird ein wichtiger Beitrag zur Verbesserung der Notfallversorgung in der Euregio Maas-Rhein geleistet. Ziel ist es, bestehende Barrieren in der grenzüber–schreitenden Zusammenarbeit abzubauen und die Sicherheit der Bevölkerung nachhaltig zu erhöhen.

Für Presserückfragen wenden Sie sich bitte an:

Uniklinik RWTH Aachen
Stabsstelle Unternehmenskommunikation
Dr. Mathias Brandstädter
Tel. 0241 80-89893
kommunikationukaachende