Die Confocal Microscopy Facility und die Two-Photon Imaging Facility wurden zur Light Microscopy Facility zusammengeführt. Die Gründung der Light Microscopy Facility stellt einen wichtigen Meilenstein für die Forschungsinfrastruktur der Medizinischen Fakultät dar. Durch die Zusammenlegung der beiden Einrichtungen entsteht eine zentralisierte Bildgebungsinfrastruktur, in der konfokale- und Multiphotonenmikroskopie hochauflösende und dreidimensionale Untersuchungen in komplexen biologischen Systemen ermöglichen. Auf dieser technologischen Grundlage werden Lebendzell- und intravitale Aufnahmen ebenso realisiert wie fortgeschrittene Fluoreszenzmethoden und eine quantitative High End Bildanalyse.
Hintergrund des Zusammenschlusses
Beide Einrichtungen haben bereits eng zusammengearbeitet und sich in ihren Angeboten optimal ergänzt. Karen De Bruyne, Koordinierende Geschäftsführerin des Interdisziplinären Zentrums für Klinische Forschung (IZKF), erläutert: „Jetzt schaffen wir daraus eine gemeinsame Struktur mit klar definierten Ansprechpersonen, einheitlichen Buchungs- und Schulungsprozessen sowie einer zentralisierten Datenverwaltung. Das bedeutet für unsere Nutzerinnen und Nutzer weniger organisatorischen Aufwand und mehr Zeit für das, was wirklich zählt – die Forschung selbst.“
Der wissenschaftliche Mehrwert liegt Dr. Sabrina Ernst und ihrem Team besonders am Herzen. Forschende müssen künftig nicht mehr zwischen verschiedenen Core Facilities wählen oder sich durch organisatorische Grenzen einschränken lassen. In der Light Microscopy Facility finden sie für jede Fragestellung die passende Methode, unterstützt durch kompetente Beratung, praxisnahe Schulungen und eine leistungsstarke Bildanalyse aus einer Hand. Gleichzeitig stärkt die LMF die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts. Hochwertige Core Facilities sind ein entscheidender Faktor bei der Einwerbung externer Fördermittel und bei der Vernetzung mit nationalen und internationalen Forschungspartnerinnen und Forschungspartnern.
„Ich lade alle Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler herzlich ein, die Möglichkeiten der Light Microscopy Facility zu entdecken und sich mit ihren Projekten an mein Team und mich zu wenden. Wir freuen uns darauf, gemeinsam neue wissenschaftliche Fragen zu beleuchten – im wahrsten Sinne des Wortes“, so Dr. Ernst.
Infobox: Anfragen können über https://izkf.agendoscience.com gebucht werden. |
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