Eine Studie, die Univ. Prof. Dr. med. Ferdinand Binkofski aus der Klinischen Kognitionsforschung der Uniklinik RWTH Aachen zusammen mit Erstautor Dr. Ali Gordjinejad und weiteren Kollegen aus dem Institut für Neurowissenschaften und Medizin (INM-2) am Forschungszentrum Jülich im Jahr 2024 veröffentlichte, stößt auf außergewöhnlich großes Interesse: Der Fachartikel wurde seit seiner Veröffentlichung bereits über eine Million Mal aufgerufen und besonders unter Sportlerinnen und Sportlern breit rezipiert. Jüngst berichtete auch die RWTH Aachen auf seiner Webseite erneut über die Ergebnisse.
In der Studie untersuchten Prof. Binkofski und Kollegen, ob eine einmalige hohe Dosis Kreatin die negativen Effekte von Schlafmangel auf die geistige Leistungsfähigkeit abmildern kann. Kreatin ist vor allem aus dem Muskelstoffwechsel bekannt und wird insbesondere in der Bodybuilding‑Szene häufig als Nahrungsergänzung eingesetzt. Die Ergebnisse der Studie deuten darauf hin, dass Kreatin kurzfristig die Auswirkungen von Schlafdeprivation auf das Gehirn abmildern kann, möglicherweise über eine verbesserte Energieverfügbarkeit. Besonders in der Bodybuilding‑Community wurde das Paper daher enthusiastisch aufgenommen und intensiv diskutiert. Berichten zufolge werden die Ergebnisse sogar in Vorträgen bekannter Persönlichkeiten der Szene aufgegriffen.
Das vollständige Paper finden Sie hier.





