Mehr als Schönheitschirurgie: Einblicke in die Plastische Chirurgie der Uniklinik RWTH Aachen beim AZ-Forum

Plastische Chirurgie ist weit mehr als reine Schönheitsmedizin. Das erläutern Univ.-Prof. Dr. med. Justus P. Beier, Direktor der Klinik für Plastische Chirurgie, Hand- und Verbrennungschirurgie an der Uniklinik RWTH Aachen, und Dr. med. Deborah Scherkamp, Assistenzärztin in Weiterbildung, bei einem Forum der Aachener Zeitung am Donnerstag, den 11. Juni 2026, um 19 Uhr im Mediahuis Aachen. Im Gespräch mit Bernd Büttgens, Leiter des AZ-Forums, geht es darum, die Plastische Chirurgie und ihre Bedeutung für Betroffene greifbarer zu machen. Ein großer Teil der Arbeit in der plastischen Chirurgie besteht darin, Menschen nach Unfällen, schweren Erkrankungen oder Verbrennungen zu helfen und verloren gegangene Funktionen wiederherzustellen. Auch die hochspezialisierte Handchirurgie ist ein fester Bestandteil dieses Fachgebiets.

Medizin zwischen Forschung und Ausbildung 

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Versorgung von schwerbrandverletzten Patientinnen und Patienten. Bundesweit sichern 19 Schwerbrandverletztenzentren die Behandlung dieser Patientengruppe. Zu ihnen zählt auch das Zentrum für Schwerbrandverletzte an der Uniklinik RWTH Aachen, das in der Klinik für Plastische Chirurgie, Hand- und Verbrennungschirurgie verankert ist. Neben der ästhetischen Chirurgie, bei der es oftmals nicht nur um das äußere Erscheinungsbild, sondern auch um große seelische Belastungen geht, ist dem Team rund um Prof. Beier die enge Verzahnung von klinischer Forschung, Versorgung und Lehre besonders wichtig. „Ein Schwerpunkt unserer Arbeit liegt auf innovativen Entwicklungen wie der robotergestützten Medizin, die neue Präzision und schonendere Eingriffe ermöglicht“, erklärt der Klinikdirektor. Im Euregionalen Zentrum für robotische Chirurgie (EuRoSA) bündelt die Uniklinik RWTH Aachen die Erfahrung und Kompetenz zahlreicher operativer Fachbereiche, um Patientinnen und Patienten modernste Behandlungsverfahren anbieten zu können. Gleichzeitig ist auch die Ausbildung des medizinischen Nachwuchses ein zentrales Anliegen der Klinik. Im Rahmen des Forums wird Dr. Scherkamp Einblicke in ihren klinischen Arbeitsalltag gewähren. Als Assistenzärztin engagiert sie sich stark in der Forschung und erhielt im vergangenen Jahr im Rahmen der Förderlinie „Junior“ eine Förderung durch die Medizinische Fakultät der RWTH Aachen University. 

Über das AZ-Forum 

Wie bei den Foren der Aachener Zeitung üblich, ist das Publikum eingeladen, Fragen zu stellen und mit den Gästen ins Gespräch zu kommen. Die Veranstaltung wird über den Freundeskreis der Aachener Zeitung organisiert. Eine Teilnahme ist als Abonnentin oder Abonnenten der Aachener Zeitung über diesen Link möglich. 

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