Das Interreg-Euregio-Maas-Rhein-Projekt EDEN-Medical wurde am 27. Oktober mit dem renommierten „Impact Maker Award“ der Interreg Spotlight 2026 ausgezeichnet. Die Auszeichnung würdigt Projekte, deren Wirkung weit über die eigentliche Projektlaufzeit hinausreicht und die einen nachhaltigen gesellschaftlichen Mehrwert schaffen. Verliehen wurde der Preis im Rahmen einer gemeinsamen Veranstaltung aller sechs Interreg-Programme mit niederländischer Beteiligung.
Im AcuteCare InnovationHub der Klinik für Anästhesiologie an der Uniklinik RWTH Aachen werden im Rahmen von EDEN-Medical neue Konzepte für den grenzüberschreitenden Transport medizinischer Güter mittels Drohnen entwickelt und untersucht. Gemeinsam mit Partnerinstitutionen aus Deutschland, Belgien und den Niederlanden analysieren die Forschenden medizinische Anwendungsszenarien, technische Voraussetzungen sowie regulatorische und operative Anforderungen für einen sicheren und zuverlässigen Drohnentransport über nationale Grenzen hinweg. Ziel des Projekts ist es, die Verfügbarkeit kritischer medizinischer Produkte in Notfall- und Krisensituationen zu verbessern und die Widerstandsfähigkeit der Gesundheitsversorgung in der Grenzregion nachhaltig zu stärken.
EDEN-Medical überzeugt die Fachjury
Dieses wichtige Engagement wurde nun belohnt: Von einer unabhängigen Jury wurde das Projekt, dessen Konsortialführung bei den Beteiligten der Uniklinik RWTH Aachen liegt, am 27. Oktober mit dem „Impact Maker Award“ ausgezeichnet. Bewertet wurden die Kriterien „gesellschaftliche Wirkung“, „grenzüberschreitende Zusammenarbeit“, „Vernetzung von Wissenschaft, Wirtschaft und öffentlicher Hand“ sowie „Skalierbarkeit der Projektergebnisse“. EDEN-Medical überzeugte insbesondere durch seinen innovativen Ansatz zur Stärkung der Gesundheitsversorgung in der Euregio Maas-Rhein.
„Die Auszeichnung bestätigt das große Potenzial grenzüberschreitender Innovationen für die Gesundheitsversorgung. EDEN-Medical zeigt, wie durch die enge Zusammenarbeit von Gesundheitswesen, Wissenschaft, Technologieunternehmen und Behörden neue Lösungsansätze für eine resiliente medizinische Versorgung entstehen können. Die Anerkennung durch die Jury ist zugleich eine Bestätigung für das Engagement aller Projektpartner“, sagt Dr. med. Sarah Veldeman, Projektleiterin vom AcuteCare InnovationHub der Uniklinik RWTH Aachen.
Über EDEN-Medical
Das Projekt EDEN-Medical wird durch die Europäische Union aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) im Rahmen des Programms Interreg Maas-Rhein (NL-BE-DE) gefördert. Eine zusätzliche Kofinanzierung erfolgt durch das Land Nordrhein-Westfalen und die niederländische Provinz Limburg.
Beteiligt sind neun Partner aus Belgien, Deutschland und den Niederlanden: die Uniklinik RWTH Aachen, Zuyderland, die Docs in Clouds TeleCare GmbH, die flyXdrive GmbH, das Institut für transnationale und euregionale grenzüberschreitende Zusammenarbeit und Mobilität (ITEM) der Universität Maastricht, die RWTH Aachen, das Ziekenhuis Oost-Limburg (ZOL), DronePort sowie das Aachener Institut für Notfallmedizin und Katastrophenschutz.










